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3D-Beamer-Sender

3D-Sender für Videoprojektoren sorgen für die Synchronisation zwischen Ihrem Projektor und Ihren aktiven 3D-Brillen. Dieses Zubehör überträgt das benötigte Synchronisationssignal, damit jedes Auge das für es bestimmte Bild empfängt und so ein Eindruck von Tiefe und räumlicher Darstellung entsteht. Verfügbar mit RF-, Infrarot- oder VESA-Technologie bieten diese Sender je nach Modell eine Reichweite von 10 bis 20 Metern. Mehr erfahren

Funktionsweise und Rolle der 3D-Sender

Ein 3D-Sender für Videoprojektoren spielt eine zentrale Rolle in Ihrer 3D-Home-Cinema-Installation. Das Prinzip beruht auf der Übermittlung eines Synchronisationssignals an die aktiven Shutter-3D-Brillen der Zuschauer. Diese Synchronisation ermöglicht das schnelle Wechseln der für das linke und rechte Auge bestimmten Bilder – mehrere Dutzend Male pro Sekunde –, um den räumlichen Eindruck wiederherzustellen.

Die verschiedenen Übertragungstechnologien

Es gibt drei Haupttechnologien zur Synchronisation:

Die RF-Technologie (Funkfrequenz) nutzt Funkwellen zur Kommunikation mit den Brillen. Ihr Hauptvorteil: Es ist keine direkte Sichtverbindung zwischen Sender und Brille erforderlich. Sie können sich frei im Raum bewegen, ohne die Synchronisation zu verlieren. Diese Lösung eignet sich besonders für Videoprojektoren, die an der Decke oder hinter den Zuschauern installiert sind. Die Marken JVC und Xpand bieten RF-Sender mit komfortabler Reichweite für Heiminstallationen an.

Die Infrarot-Technologie (IR) funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie Fernbedienungen. Sie bietet eine gute Reichweite (in der Regel bis zu 10 Meter) und einen großen Abdeckungswinkel, sodass mehrere Personen gleichzeitig das 3D-Erlebnis genießen können. IR-Sender wie der Sony TMR-PJ2 werden direkt per VESA-Verbindung an den Projektor angeschlossen und benötigen weder Batterien noch ein zusätzliches Netzteil.

DLP Link ist eine in DLP-Videoprojektoren integrierte Technologie. Sie erfordert keinen externen Sender: Das Synchronisationssignal wird direkt über das projizierte Bild in Form von für das Auge unsichtbaren Lichtblitzen übertragen. Kompatible DLP-Link-Brillen empfangen dieses Signal direkt von der Leinwand.

Kompatibilität und Installation

Die Kompatibilität ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl eines 3D-Senders. Prüfen Sie, ob das ausgewählte Modell mit Ihrem Videoprojektor und Ihren 3D-Brillen kompatibel ist. Einige Sender sind universell und funktionieren mit mehreren Marken, während andere herstellerspezifisch sind (JVC PK-EM2 für JVC-Projektoren, Xpand AE125-RF-PRO für Sony VPL-XW7000ES usw.).

Die Installation ist in der Regel einfach: Die meisten Sender werden über einen VESA-Port (Mini-DIN mit 3 Pins) oder USB an den Projektor angeschlossen. Viele Modelle werden direkt vom Projektor mit Strom versorgt, sodass keine zusätzlichen Netzkabel erforderlich sind. Platzieren Sie den Sender für eine optimale Empfangsqualität mehr als 30 cm über dem Boden oder unter der Decke, mit freier Sicht auf den Zuschauerbereich.

Reichweite und Abdeckungswinkel

Die Reichweite variiert je nach Technologie und Modell. RF- und Infrarot-Sender bieten typischerweise eine Reichweite von 10 bis 20 Metern, was für die meisten Heiminstallationen ausreicht. Auch der Abdeckungswinkel ist wichtig, wenn Sie das 3D-Erlebnis mit mehreren, im Raum verteilten Zuschauern teilen möchten.

Qualität des 3D-Erlebnisses

Ein hochwertiger Sender minimiert unerwünschte Effekte wie Ghosting (Doppelbilder) und Flimmern und sorgt so für ein komfortables 3D-Erlebnis. Die Präzision der Synchronisation wirkt sich direkt auf Stabilität und Sehkomfort aus, insbesondere bei längeren Sehdauern.

Zu beachten

DLP-Videoprojektoren mit DLP-Link-Technologie benötigen keinen externen Sender: Die Synchronisation erfolgt direkt über den projizierten Videostream. In diesem Fall genügt es, kompatible DLP-Link-Brillen zu verwenden, um 3D zu genießen.

Um Ihre Installation optimal zu nutzen, prüfen Sie die Kompatibilität aller Elemente Ihrer 3D-Kette: Quelle (3D-Blu-ray-Player, PC mit kompatibler Grafikkarte), Videoprojektor, Sender und Brillen müssen alle 3D-kompatibel sein.

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