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High-Fidelity

High Fidelity umfasst Audiogeräte, die darauf ausgelegt sind, Musik mit möglichst wenig Klangfärbung wiederzugeben: Verstärker, analoge und digitale Quellen, Lautsprecher, Kopfhörer, Kabel und passendes Möbel. Unser Katalog deckt die gesamte Kette ab, vom Phono-Vorverstärker für Vinyl bis zum Netzwerkplayer in Hi-Res, mit den großen europäischen, britischen, amerikanischen und japanischen Marken. Mehr erfahren

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Die Hi-Fi-Kette verstehen

Ein Hi-Fi-System besteht aus drei Gliedern: einer Quelle, die Musik abspielt (Plattenspieler, CD-Player oder SACD, Netzwerkplayer, DAC), einem Verstärker, der das Signal in Leistung umwandelt, und Lautsprechern (oder einem Kopfhörer), die es hörbar machen. Jedes Glied beeinflusst das Ergebnis. Die richtige Abstimmung des Gesamtsystems zählt mehr als der Wert der teuersten Komponente.

Die Modularität ist einer der Vorteile von Hi-Fi in Einzelkomponenten: Man wählt jedes Teil nach seinem Verwendungszweck, ersetzt ein Glied ohne von vorne anfangen zu müssen, und behält ein zukunftsfähiges System über zehn oder fünfzehn Jahre.

Verstärker und Vorverstärker

Der Stereo-Vollverstärker bleibt das Herzstück der meisten Heimanlagen. Er kombiniert einen Vorverstärker (Eingangswahlschalter und Lautstärkeregelung) mit einer Endstufe. Klasse AB dominiert bei traditioneller Analogtechnik mit anerkannter Linearität. Modernes Klasse D erreicht heute vergleichbare Musikalität bei höherem Wirkungsgrad. Der Röhrenverstärker (KT88, EL34, 300B) behält seine Anhänger wegen der Wärme der Mitten und der Sanftheit der Höhen.

Unser Sortiment umfasst auch vernetzte Verstärker mit Wi-Fi, AirPlay 2 und Chromecast, Stereo-Vorverstärker, Mono- oder Stereo-Endstufen, Phono-Vorverstärker für MM und MC für Plattenspieler sowie dedizierte Kopfhörerverstärker.

Quellen: CD, Vinyl, Streaming

Der CD-Player bleibt relevant für alle, die eine physische Plattensammlung besitzen, mit Transports und integrierten Playern in allen Preisklassen. SACD erweitert das Format in hoher Auflösung. Der Plattenspieler, lange auf nostalgischen Gebrauch beschränkt, ist wieder in den Vordergrund gerückt, mit soliden Modellen vom Einstiegspreis bis zur Oberklasse.

Hochauflösendes Streaming ist der häufigste Einstieg bei neuen Anlagen. Ein Netzwerkplayer greift auf Qobuz, Tidal, Deezer oder Spotify zu und spielt lokale Dateien bis zu DSD256 und PCM 24 Bit/192 kHz ab. Wer bereits einen Computer oder ein NAS besitzt, verwandelt mit einem externen USB-DAC eine Standard-Digitalquelle in einen Hi-Fi-tauglichen Player.

High-Fidelity-Lautsprecher

Standlautsprecher bleiben das Referenzformat in einem Wohnzimmer von 20 bis 40 m², mit erweiterter Basswiedergabe dank mehrerer Tieftöner. Regallautsprecher (oder Kompaktlautsprecher) bieten mehr Flexibilität bei der Aufstellung und eignen sich für Räume von 12 bis 25 m², sofern sie auf dedizierten Ständern platziert werden. Die Vielfalt der Klangcharaktere zwischen französischen, britischen, skandinavischen, italienischen und japanischen Herstellern ist real, und ein Hörtest im Geschäft bleibt der beste Ratgeber.

Aktive Lautsprecher integrieren ihre eigene Verstärkung, was die Anzahl der Geräte reduziert. Vernetzte Modelle vereinfachen die Installation zusätzlich für alle, die eine komplette Anlage ohne Rack wünschen. Dedizierte Subwoofer für musikalisches Stereo ergänzen ein Paar Regallautsprecher im tiefen Bassbereich.

Audiophile Kopfhörer

Der Hi-Fi-Kopfhörer erfüllt zwei häufige Anforderungen: spät hören ohne die Umgebung zu stören und eine detaillierte Klangbühne zu einem vernünftigen Preis erhalten. Offene Kopfhörer bieten eine breite Räumlichkeit, lassen den Schall jedoch nach außen dringen. Geschlossene Modelle isolieren stärker. Die planare Magnettechnologie benötigt oft einen dedizierten Kopfhörerverstärker, um ihr volles Potenzial zu entfalten.

Kabel, Zubehör und Möbel

Lautsprecherkabel als Meterware oder konfektioniert, symmetrische RCA- und XLR-Verbindungen, optische Digitalkabel, Koaxialkabel und USB-Kabel revolutionieren kein System, aber ihre Stimmigkeit vermeidet hörbare Verluste, besonders über längere Strecken. Bananenstecker und Gabelschuhe sichern die Kontakte. Modulares Hi-Fi-Möbel, Lautsprecherständer und Entkopplungsspitzen begrenzen die Vibrationsübertragung zwischen Elektronik und Boden. Akustische Behandlungen (Absorptionspaneele, Bass-Traps) können in einem schwierigen Raum mehr bringen als ein Verstärkerwechsel.

Wie man sein Hi-Fi-Equipment auswählt

Der häufigste Fehler ist, die Quelle zu überdimensionieren und die Lautsprecher zu vernachlässigen, oder umgekehrt. Eine bewährte Budgetaufteilung: etwa ein Drittel des Gesamtbudgets für Lautsprecher, ein Drittel für die Verstärkung, ein Drittel für Quelle und Kabel. Die Raumgröße, die Beschaffenheit der Wände, der Verwendungszweck (nur Musik oder kombiniert mit Heimkino) und die übliche Lautstärke leiten die Entscheidungen mehr als die angegebenen Wattzahlen.

Um ein stimmiges System aufzubauen, bleibt der Vergleichstest im Vorführraum die zuverlässigste Methode. Unser Geschäft in Compiègne verfügt über dedizierte Räume für diesen Zweck, und unser Team steht auch telefonisch und per Nachricht zur Verfügung, um eine Installation aus der Ferne zu planen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Hi-Fi-Verstärker und einem Heimkino-Verstärker?

Der Hi-Fi-Verstärker ist Stereo (2 Kanäle) und priorisiert tonale Präzision bei Musik. Der Heimkino-Verstärker (oder AV-Receiver) verwaltet 5, 7, 9 Kanäle oder mehr, dekodiert Dolby Atmos und DTS:X und integriert HDMI-Umschaltung. Für Stereomusik liefert ein dedizierter Hi-Fi-Verstärker bei gleichem Budget fast immer ein besseres Ergebnis.

Braucht man einen externen DAC, wenn man bereits einen Netzwerkplayer hat?

Nicht zwingend. Die meisten Netzwerkplayer integrieren einen ordentlichen Digital-Analog-Wandler. Ein externer DAC ist sinnvoll, wenn man die Wandlung weiterentwickeln möchte, ohne die Quelle zu wechseln, oder wenn man eine Nicht-Audio-Quelle (Fernseher, Computer) auf Hi-Fi-Niveau bringen möchte.

Welche Verstärkerleistung für welchen Raum?

Als Richtwert decken 30 bis 50 Watt pro Kanal einen Raum von 15 bis 25 m² mit Lautsprechern mittlerer Empfindlichkeit (87 dB) ab. Ab 30 m² bieten 70 bis 100 Watt pro Kanal mehr Dynamikreserve bei lauten Passagen.

Was ist ein Phono-Vorverstärker?

Das Signal einer Plattenspieler-Tonabnehmernadel ist zu schwach und weist eine Kurve (RIAA) auf, die vor dem Eingang in den Verstärker korrigiert werden muss. Der Phono-Vorverstärker erledigt beides. Viele Vollverstärker besitzen einen solchen, der für MM-Tonabnehmer ausreicht. Für einen MC-Tonabnehmer oder ein Upgrade bringt ein separater Phono-Vorverstärker einen hörbaren Vorteil.

Klingt hochauflösendes Streaming besser als CD?

Bei gleichwertiger Qualität (fehlerlos gelesene CD gegenüber FLAC 16 Bit/44,1 kHz) ist der hörbare Unterschied gering. Dateien in 24 Bit/96 kHz oder 192 kHz, DSD-Master und Spuren in Studioqualität können je nach Originalaufnahme und Playerqualität einen Auflösungsgewinn bringen.

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