Die optische Verbindung zwischen Quelle und Konverter bleibt in einer Audiokette oft ein vernachlässigtes Glied. Dabei wirkt sich die Übertragungsqualität direkt auf den Jitter-Pegel aus, der den Digital-Analog-Wandler erreicht. Genau dieses Problem hat sich der niederländische Hersteller mit dem Optocoupler MKII vorgenommen, einem Toslink-Kabel, dessen Konstruktion auf einem in diesem Bereich selten genutzten optischen Prinzip beruht: faseroptische Enden, die als konvexe Linsen geschliffen sind.
Ein optisches Prinzip im Dienst der digitalen Treue
In einer herkömmlichen Glasfaser prallt das Licht in unterschiedlichen Winkeln an den Innenwänden ab und legt dadurch Laufwege unterschiedlicher Länge zurück. Dieses Phänomen, die sogenannte Modendispersion, führt zu einer zeitlichen Ausdehnung der Lichtimpulse, was sich nach der Signalwandlung in einem erhöhten Jitter äußert.
Der Optocoupler MKII umgeht diese Einschränkung dank seiner konvexen, sphärischen Linsenenden. Wenn das Licht in die Faser eintritt, wird es gebündelt, anstatt sich zu streuen. Van den Hul gibt eine Reduktion der internen Reflexionen pro Längeneinheit um 50 % an, wodurch sich der effektive Lichtweg verkürzt und der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Strahlen verringert. Der D/A-Wandler erhält somit ein saubereres Signal mit weniger zeitlichen Schwankungen.
Diese konvexe Geometrie verbessert außerdem den Kontakt zwischen der Faser und den optischen Komponenten der Geräte (Sender und Empfänger). Die Linsenoberfläche schmiegt sich besser an die Schnittstelle an und reduziert die Einfügedämpfung auf ein Minimum.
Aufbau und Handhabung
Die Toslink-Stecker des Optocoupler MKII verfügen über vollständig metallene Gehäuse, die einen festen Sitz in den Buchsen und eine höhere Haltbarkeit als Standard-Stecker aus Kunststoff gewährleisten. Das Kabel garantiert eine Übertragungskapazität von 250 Mbit/s und ist damit für alle gängigen digitalen Audioformate ausreichend dimensioniert.
Die für Glasfaser typische optische Isolation schließt elektrische oder magnetische Störeinflüsse grundsätzlich aus: Masseschleifen, Netzbrummen oder Umgebungsstrahlungen haben keinerlei Einfluss auf das Signal. Glasfasern bieten zudem den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu bestimmten, oxidationsanfälligen Metallleitern keinerlei Alterung unterliegen.
Der Nachteil der Linsenkonstruktion liegt in ihrer relativen Empfindlichkeit. Van den Hul empfiehlt, das Kabel vorsichtig zu handhaben und beim Einstecken der Stecker niemals Gewalt anzuwenden. Sollte sich das Einrasten etwas widerspenstig gestalten, kann eine winzige Menge Schmiermittel (ohne die Linse selbst zu berühren) den Vorgang erleichtern. Zur Reinigung der Enden ist ausschließlich ein weiches Optik-Tuch geeignet.
Kundenbewertungen
Norbert
Optisches Kabel mit hoher Auflösung, aber in meinem System klingt es hell und sobald der Verstärker warm ist, sind die Höhen auch nach dreiviertel Reduzierung zu präsent.
Kurzum, es passt nicht so recht zu meinem Einsatzzweck. Ich bin überzeugt, dass es in einer anderen Konfiguration aufgrund der detaillierten Auflösung, die es bietet, zufriedenstellend sein könnte.
Kommentar vom 19. Februar 2024 — Erfahrung vom 8. Februar 2024
Automatisch übersetzt — Original anzeigen (Französisch)
Câble optique donnant une grande définition, mais sur mon système donne une sonorité montante et une fois l'ampli chaud, les aigus sont trop présents même après les avoir réduits des trois quarts.
Bref, il ne convient guère à l'usage que j'en fais. Je reste persuadé que dans une autre configuration il pourrait donner satisfaction compte tenu de la résolution des détails qu'il apporte.
Alban
Spitzenklasse, viel besser als all diese billigen kleinen Optiken.
Kommentar vom 3. Juli 2022 — Erfahrung vom 12. Juni 2022
Automatisch übersetzt — Original anzeigen (Französisch)
Au top, bien meilleur que tout c'est simple petit optique bon marché.