Sonance i12
Sonance i12: Impact-Subwoofer mit 30 cm
Bis auf 22 Hz hinabzureichen, erfordert einen großen Treiber und einen Verstärker, dem auch bei hohen Pegeln nicht die Puste ausgeht. Der größte Subwoofer der Impact-Serie von Sonance vereint beides in einem 46 cm hohen, schwarz lackierten Gehäuse und überlässt die Anpassung an den Raum einer Mess-App. Er lässt sich an einen Heimkino-Verstärker ebenso wie an eine Stereoanlage anschließen, per Kabel oder kabellos.
Ein 30-cm-Treiber mit großem Hub
Das Herzstück des Subwoofers ist ein 305-mm-Treiber mit einer Glasfasermembran und einer Gummisicke. Sein Hub ist sehr groß: Die Membran kann sich weit vor- und zurückbewegen, wodurch sie ein großes Luftvolumen verschiebt und tiefen Bass erzeugt, ohne bei steigender Lautstärke sofort zu übersteuern. Die Glasfaser sorgt für die nötige Steifigkeit, damit sich die Membran als Einheit bewegt, ohne sich unter Belastung zu verformen.
Der Treiber strahlt nach vorne ab, hinter einer Abdeckung aus schwarzem Stoff. Er wird durch eine Bassreflexöffnung ergänzt (eine Öffnung, die die Wirkung des Treibers im Tiefbass erweitert), deren Profil, von Sonance Laminar Flow Port genannt, die Luft gleichmäßig führt. Der Vorteil ist konkret: Bei hohen Pegeln erzeugt eine schlecht gestaltete Bassreflexöffnung Strömungsgeräusche, während eine gleichmäßige Luftströmung den Ton hörbar macht, nicht den Luftzug.
Vierhundert Watt und kontrollierter Bass bis 22 Hz
Der integrierte Verstärker liefert 400 W Effektivleistung, mit Spitzen von 800 W. Der erste Wert entspricht der Leistung, die der Subwoofer dauerhaft aufrechterhält, der zweite der Reserve, die für eine Explosion oder einen Schlag auf die Bassdrum zur Verfügung steht. Sonance setzt auf einen verzerrungsarmen Verstärker mit großer Bandbreite, der auf einer luftdichten Montageplatte sitzt und von der im Gehäuse bewegten Luft getrennt ist.
Der angegebene Frequenzgang reicht von 22 bis 250 Hz, mit einer Abweichung von höchstens plus oder minus 3 dB, also mit einem kaum wahrnehmbaren Pegelunterschied über den gesamten Bereich. 22 Hz liegen unter dem tiefsten Ton eines E-Basses oder Kontrabasses: Diese unterste Oktave dient vor allem den Effekten von Filmtonspuren, die man ebenso im Körper spürt wie hört, und großen Orgeln. In einem kleinen Raum lässt sich eine solche Reserve problemlos herunterregeln; in einem großen Wohnzimmer oder einem eigens eingerichteten Raum kommt sie voll zur Geltung.
Drei Möglichkeiten zum Anschluss an Ihre Anlage
Der Line-Eingang nimmt das Signal des Subwoofer-Ausgangs (LFE) eines Heimkino-Verstärkers oder Vorverstärkers über ein herkömmliches Cinch-Kabel auf. Der Lautsprechereingang ist für Stereo-Verstärker ohne Subwoofer-Ausgang gedacht: Hier werden die zu den Lautsprechern führenden Kabel angeschlossen, und der Subwoofer greift das benötigte Signal ab. Ein Schalter auf der Rückseite legt den aktiven Eingang fest.
Die dritte Möglichkeit ist kabellos. Der Empfänger ist im Subwoofer integriert, und es genügt, den separat erhältlichen Sender Sonance Wireless Transmitter an den Subwoofer-Ausgang des Verstärkers anzuschließen. Seine Reichweite von etwa 9 Metern und seine geringe Latenz (die Übertragungsverzögerung ist zu kurz, um den Bass gegenüber dem Bild zu versetzen) ermöglichen es, den Subwoofer dort aufzustellen, wo er am besten klingt, und nicht dort, wo das Kabel verläuft. Eine Steckdose muss dennoch in der Nähe vorhanden sein.
Bei den Einstellungen gibt es einen Filter, der die Frequenz festlegt, oberhalb derer der Subwoofer den Lautsprechern das Feld überlässt, eine Phaseneinstellung, die den Subwoofer je nach den jeweiligen Abständen auf die Frontlautsprecher abstimmt, und eine Bypass-Stellung. Diese umgeht den internen Filter, wenn der Heimkino-Verstärker bereits die Aufteilung zwischen Lautsprechern und Subwoofer übernimmt, und verhindert so, dass dasselbe Signal zweimal gefiltert wird.
Akustische Korrektur durch SonARC
Ein Raum verhält sich im Bass nie neutral: Je nach seinen Abmessungen verstärkt er bestimmte Frequenzen, die dann dröhnen, und schwächt andere ab, die nahezu verschwinden. SonARC, kurz für Sonance Advanced Room Correction, misst diese Abweichungen vom tatsächlichen Aufstellort des Subwoofers aus und gleicht sie anschließend mit einem automatischen 16-Band-Equalizer aus. Das Ergebnis ist ein gleichmäßigerer Bass, bei dem jeder Ton sein Gewicht behält, statt dass manche hervortreten und andere verstummen.
Die Einrichtung erfolgt Schritt für Schritt in der App, die den Subwoofer kabellos steuert und anschließend Zugriff auf die 16 Bänder bietet, um den Klang nach persönlichem Geschmack zu verfeinern. Die App ist im App Store von Apple erhältlich: Für die Inbetriebnahme wird ein iPhone oder iPad benötigt.
Abmessungen, Oberfläche und Position in der Impact-Serie
Mit 407 mm Breite, 457 mm Höhe und 413 mm Tiefe bildet der Subwoofer einen massiven Würfel von etwa 25 kg (31,5 kg verpackt). Die glänzende Oberfläche in Klavierschwarz und die schwarze Stoffabdeckung lassen ihn neben einem TV-Möbel ebenso wie in einem dunklen Raum dezent wirken.
Die Impact-Serie umfasst drei Größen, die nach demselben Prinzip aufgebaut sind: den i8 mit einem 20-cm-Treiber und 200 W, den i10 mit 25 cm und den i12, der über den größten Treiber, den leistungsstärksten Verstärker und den am weitesten nach unten reichenden Frequenzgang verfügt. Alle verfügen über den kabellosen Empfänger, die drei Eingangstypen und die SonARC-Korrektur, sodass sich die Wahl nach der Raumgröße und dem gewünschten Pegel richtet, nicht nach der Ausstattung.
Was die Presse darüber sagt
Zusammenfassend bietet Sonance universelle Subwoofer an, die sowohl für klassisches Heimkino als auch für die Integration geeignet sind. Mit der Audio-Kalibrierung und dem kabellosen Empfänger können sich die Impact-Subwoofer an jede Umgebung anpassen, ohne Einschränkungen.
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Technische Merkmale
Komponenten
- 300 mm Langhub-Lautsprecher
- Glasfaser-Membran
- Gummisicke
- Hochhub-Tieftöner (Woofer) aus Glasfaser
Audio-Spezifikationen
- Frequenzbereich: 22 Hz - 250 Hz ± 3 dB
- Leistung: 400 W RMS, 800 W Spitzenleistung
- Verstärker mit geringer Verzerrung und breitem Frequenzbereich
Konnektivität
- Eingänge: Line-Level, Lautsprecher, kabellos mit geringer Latenz
- Integrierter kabelloser Empfänger (optionaler SWT-Sender)
Signalverarbeitung
- Digitaler Signalprozessor (DSP): SONARC, automatische akustische Korrekturanwendung
- Einstellungen: Aktivfilter, Phase und Bypass
- 16-Band-Autoequalizer
Installation und Einrichtung
- Einfache Installation
- Drei Verbindungsoptionen
- Integrierte akustische Korrekturanwendung
Physische Merkmale
- Abmessungen (B × H × T): 407 × 457 × 413 mm
- Gewicht: 31,5 kg
Häufig gestellte Fragen
Kann man zwei i12 im selben Raum installieren?
Ja. Ein Heimkino-Verstärker mit zwei Subwoofer-Ausgängen versorgt beide jeweils über ihren Line-Eingang, und die SonARC-App stellt jeden Subwoofer separat ein. Zwei im Raum verteilte Subwoofer gleichen Unregelmäßigkeiten im Bass zwischen den Hörplätzen aus, was ein einzelner Subwoofer selbst mit hoher Leistung nicht leisten kann.
Wird der drahtlose Sender mit dem Subwoofer geliefert?
Nein. Der Empfänger ist integriert, aber der Sender Sonance Wireless Transmitter muss separat gekauft werden. Er ist kompakt (30 × 79 × 64 mm) und lässt sich problemlos hinter dem Verstärker unterbringen.
Welche Trennfrequenz wählen?
Sie hängt von den Hauptlautsprechern ab. Bei Kompaktlautsprechern oder Einbaumodellen sind 80 Hz der übliche Ausgangspunkt im Heimkino; bei Standlautsprechern, die tief hinabreichen, kann man die Trennfrequenz absenken. Wenn der Heimkino-Verstärker diese Aufteilung übernimmt, erfolgt die Einstellung in seinem Menü und der Subwoofer wird auf Bypass gestellt.
Kann der Subwoofer in ein Möbelstück oder ein Bücherregal eingebaut werden?
Sonance rät davon ab, wenn das Möbelstück die Luftzirkulation um den Verstärker behindert. Eine offene und großzügig bemessene Nische ist weniger problematisch als ein geschlossenes Fach hinter einer Tür, aber eine freie Aufstellung auf dem Boden bleibt die sicherste Lösung.
Muss die SonARC-Korrektur nach dem Umstellen des Subwoofers erneut durchgeführt werden?
Ja. Die Raumantwort im Bassbereich ändert sich mit der Position des Subwoofers, manchmal schon bei wenigen Dutzend Zentimetern deutlich. Eine neue Messung stimmt die Entzerrung wieder auf die tatsächliche Position ab.
Was tun, wenn ein Brummen zu hören ist?
Ein konstantes Brummen, das auch ohne Musik auftritt, wird häufig durch eine Masseschleife zwischen mehreren an das Stromnetz angeschlossenen Geräten verursacht. Der Subwoofer verfügt über einen Schalter zur Massetrennung (Ground Lift), der diese Schleife in den meisten Fällen unterbricht. Das Netzkabel ist abnehmbar, was auch die Kabelführung erleichtert.
Ist für den Anschluss über den Lautsprechereingang ein spezielles Kabel erforderlich?
Ein gewöhnliches Lautsprecherkabel ist geeignet, sofern sein Querschnitt für die zu überbrückende Länge ausreichend ist. Der Subwoofer greift nur einen kleinen Teil des Signals ab, aber ein zu dünnes Kabel über eine große Entfernung beeinträchtigt den Bass der Lautsprecher selbst.
- Öko-Beitrag im Verkaufspreis enthalten.


