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Perlisten R7i-C

Spezifikationen und Funktionen

THX Dominus

Übersicht

Die R7i-C von Perlisten ist ein in die Wand integrierbarer Center-Lautsprecher aus der R-Serie. Mit einer Einbautiefe von 120,8 mm verfügt er über vier 165-mm-Tieftöner und ein DPC-Array und liefert eine Klangwiedergabe, die mit größeren, herkömmlichen Lautsprechern vergleichbar ist, dabei aber dezent bleibt.

Ein Aluminiumgehäuse, das Eleganz und akustische Effizienz vereint

Die R7i-C zeichnet sich zunächst durch ihr vollständig aus stranggepresstem Aluminium gefertigtes Gehäuse aus. Diese Metallkonstruktion erfüllt mehrere wichtige Funktionen: Sie gewährleistet optimale strukturelle Steifigkeit zur Eliminierung unerwünschter Vibrationen und schafft zugleich eine hermetische, kontrollierte Umgebung für die Treiber. Das versiegelte Gehäuse eliminiert akustische Variablen, die mit Hohlräumen in der Wand einhergehen, und sorgt so für konstante Leistung, unabhängig vom Wandaufbau.

Das mattschwarze Aluminium verleiht dem Ganzen eine schlichte, zeitgemäße Optik. Die präzise bearbeitete Front nimmt die sieben Treiber in einer perfekt symmetrischen vertikalen Anordnung auf. Diese Anordnung ist kein Zufall: Sie beruht auf komplexen akustischen Berechnungen zur Optimierung der zeitlichen Kohärenz und der Abstrahlcharakteristik. Die magnetische Abdeckung, wahlweise in Weiß oder Schwarz, fügt sich unauffällig in jedes Interieur ein und schützt die Membranen zuverlässig.

Mit einer Breite von 1032 mm und einer Höhe von 293 mm besitzt die R7i-C das klassische horizontale Format eines Centers, doch ihre geringe Tiefe von 120,8 mm ermöglicht die Installation in Standardwänden, ohne angrenzenden Raum zu beanspruchen. Das Gewicht von 23,1 kg zeugt von der robusten Bauweise und der Qualität der verwendeten Komponenten.

Das DPC-Array: eine Technologie zur akustischen Strahlformung

Im Zentrum der R7i-C steht das DPC-Array (Directivity Pattern Control), eine Technologie, die von den Ingenieuren bei Perlisten über 18 Monate entwickelt wurde. Dieses System verwendet drei 26-mm-Seidenkalotten, vertikal angeordnet – eine zentrale und zwei äußere –, die gemeinsam nach dem Prinzip des passiven akustischen Beamformings arbeiten.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Konfigurationen, bei denen jeder Treiber einen eigenen Frequenzbereich abdeckt, arbeiten die drei DPC-Kalotten mit ausgeprägten Frequenzüberlappungen synergetisch zusammen. Die relativen Amplituden und Phasen jedes Treibers sind sorgfältig kalibriert, um im Hörfokus konstruktive Interferenzen und außerhalb davon destruktive Interferenzen zu erzeugen. Diese Technik bündelt die akustische Energie auf die Hörer und minimiert Reflexionen an Decke und Boden.

Der Waveguide um den zentralen Hochtöner spielt dabei eine entscheidende Rolle. Seine komplexe Geometrie, das Ergebnis umfangreicher Computersimulationen, hält die horizontale Abstrahlung bis in höchste Frequenzen großzügig aufrecht und kontrolliert gleichzeitig die vertikale Abstrahlung strikt. Das garantiert eine breit angelegte horizontale Hörzone – mehrere nebeneinander sitzende Zuhörer genießen so optimalen Klang – und reduziert Verfärbungen durch vertikale Reflexionen.

Die Seidenmembranen wurden nach zweijähriger Entwicklungszeit wegen ihrer Fähigkeit ausgewählt, Mitten und Höhen natürlich und sanft wiederzugeben. Anders als das in der High-End-S-Serie verwendete Beryllium bietet Seide eine etwas wärmere Klangsignatur, ohne dabei an Auflösung einzubüßen, und hält selbst bei hohen Pegeln die Verzerrungen minimal.

Vier HPF-Treiber für präzisen, tiefreichenden Bass

Die vier 165-mm-Treiber bilden das Bassfundament der R7i-C. Ihre Membranen nutzen die HPF-Technologie (Hybrid Pulp Formulation), einen exklusiven von Perlisten entwickelten Verbund, der lange und kurze Hartholzfasern, Bambus und Wolle kombiniert. Diese Rezeptur verleiht dem traditionellen Papiermembranmaterial verbesserte mechanische Eigenschaften: höhere Steifigkeit, optimales natürliches Dämpfungsverhalten und geringes Gewicht.

Der in die Matrix integrierte Bambus erhöht die Steifigkeit der Membran signifikant, ohne die bewegte Masse zu vergrößern. Wollfasern tragen durch die Aufnahme unerwünschter Resonanzen zur internen Dämpfung bei. Diese Kombination ermöglicht es den Treibern, bis in relativ hohe Frequenzen ein kolbenförmiges Verhalten beizubehalten und so bei 1,1 kHz einen nahtlosen Übergang zum DPC-Array zu gewährleisten.

Die Magnetsysteme dieser Treiber setzen auf starke Neodym-Magnete und Schwingspulen aus Aluminium. Die bewusste Entscheidung für Aluminium statt Kupfer ist keineswegs eine Sparmaßnahme, sondern dient der Reduktion der bewegten Masse zur Verbesserung der Transientenwiedergabe. Kurzschlussringe (Shorting Rings) im Luftspalt linearisieren das Magnetfeld und reduzieren Verzerrungen, insbesondere bei hohen Pegeln.

Die geschlossene akustische Ladung (akustische Feder) eliminiert Nachschwingen und Nebenresonanzen, wie sie bei Bassreflexöffnungen auftreten können. Auch wenn diese Konfiguration die letztendliche Tiefton-Extension begrenzt, garantiert sie im Gegenzug ein exzellentes Einschwingverhalten und eine präzise Bassartikulation. Die typische Raumerweiterung erreicht dennoch 35 Hz – mehr als ausreichend, um den Großteil des Klangspektrums von Dialogen und Filmeffekten wiederzugeben.

Akustische Leistung und THX-Zertifizierung

Objektive Messungen der R7i-C zeigen Leistungen, die die üblichen Grenzen von Einbau-Lautsprechern sprengen. Der Frequenzgang reicht von 42 Hz bis 32 kHz (-10 dB), mit einer bemerkenswerten Linearität von ±2 dB zwischen 80 Hz und 20 kHz. Diese Gleichmäßigkeit über einen so weiten Bereich zeugt von exzellenter Konstruktion und gewährleistet eine unverfälschte Wiedergabe ohne hörbare Verfärbungen.

Die Empfindlichkeit von 90,1 dB (2,83V/1m) platziert die R7i-C unter den effizientesten Lautsprechern ihrer Klasse. Das erleichtert die Kombination mit einer breiten Palette von Verstärkern, von Einstiegsmodellen mit 100 Watt bis zu High-End-Referenzen mit 400 Watt oder mehr. Der maximale Schalldruckpegel von 116,1 dB SPL Peak erlaubt die Wiedergabe der dynamischsten Passagen moderner Soundtracks ohne Kompression oder hörbare Verzerrungen.

Der gesamte harmonische Klirrfaktor bleibt selbst bei 116 dB Peak unter 3 % (2. und 3. Harmonische) – ein außergewöhnliches Ergebnis für einen Einbau-Lautsprecher. Diese Performance ist direkt auf die sorgfältige Treiberkonstruktion und die kontrollierte Abstrahlung zurückzuführen, die schädliche Wechselwirkungen mit der Raumakustik begrenzt.

Die Nennimpedanz von 4 Ohm (Minimum 3,6 Ohm) bleibt über den gesamten Frequenzbereich relativ stabil und erleichtert die Arbeit des Verstärkers. Diese Eigenschaft, kombiniert mit der hohen Empfindlichkeit, ermöglicht komfortable Lautstärken selbst mit moderat leistungsfähigen Verstärkern, während mit ambitionierter Elektronik sehr hohe Pegel möglich sind.

Technische Daten

Treiber

  • DPC-Array: 3 × 26-mm-Seidenkalotten-Hochtöner
  • Tieftöner: 4 × 165-mm-Woofer mit HPF-Zellstoffmembranen
  • Gehäuseprinzip: geschlossen (akustische Aufhängung)

Akustische Leistung

  • Frequenzgang (– 10 dB): 42 Hz – 32 kHz
  • Linearität des Frequenzgangs: 80 Hz – 20 kHz (± 2 dB)
  • Typische Bass-Erweiterung im Raum: 35 Hz
  • Empfindlichkeit: 90,1 dB (2,83 V / 1 m)
  • Maximaler Schalldruckpegel in 1 m (100 – 20 kHz): 116,1 dB Peak
  • Gesamtharmonische Verzerrung: < 3 % (2. und 3. Harmonische) bei < 116 dB Peak

Verstärkung und Leistung

  • Nennimpedanz: 4 Ω (Minimum 3,6 Ω)
  • Empfohlene Verstärkerleistung: 100 – 400 W RMS

Abmessungen und Installation

  • Abmessungen (H × B × T): 293 × 1032 × 120,8 mm
  • Einbautiefe: 120,8 mm
  • Gewicht: 23,1 kg

Ausführung

  • Verfügbare Ausführung: Mattschwarzes Aluminium mit optionalem weißem Gitter

Technologien und Design

  • Exklusives DPC-Netzwerk (Directivity Pattern Control): Drei 26-mm-Seidenkalotten-Hochtöner gewährleisten eine präzise Richtcharakteristik und perfekte tonale Homogenität mit allen Lautsprechern der R-Serie
  • Integriertes Aluminiumgehäuse: Einbautiefe von nur 120,8 mm für eine dezente Installation und minimale Schallübertragung in angrenzende Räume
  • Maßgeschneiderte Treiber: Seidenmembranen für Mittel- und Hochton, 165-mm-Woofer mit HPF-Zellstoffmembranen für tiefen, präzisen Bass
  • Tonale Homogenität: Die DPC-Array-Technologie sorgt für perfekte Kohärenz mit allen Lautsprechern der R-Serie
  • Geringe Verzerrungen und natürliche Wiedergabe: Optimiert für detailreichen, realistischen Klang selbst bei hohen Lautstärken

Highlights

  • Präzise, natürliche Klangwiedergabe – ideal für Sprache und Dialoge
  • Perfekt kontrollierte Richtwirkung für nahtlose Integration in Mehrkanalsysteme
  • Dezente Wandmontage dank flachem Aluminiumgehäuse
  • Volle tonale Kompatibilität mit allen Lautsprechern der R-Serie
  • Hohe Klangtreue und geringe Verzerrungen, auch bei hoher Lautstärke

Häufig gestellte Fragen

Kann die R7i-C auch mit weniger leistungsstarken Verstärkern als den empfohlenen 100 Watt betrieben werden?

Dank ihrer hohen Empfindlichkeit von 90,1 dB kann die R7i-C technisch mit Verstärkern von 50–75 Watt betrieben werden, insbesondere in kleineren Räumen. Um jedoch ihr volles dynamisches Potenzial und die Belastbarkeit auszuschöpfen, sorgt ein Verstärker mit mindestens 100 Watt für optimale Leistung, vor allem bei anspruchsvollen Passagen moderner Soundtracks.

Worin besteht der Hauptunterschied zwischen der R7i-C und den Modellen S7i-C der oberen Serie?

Der Unterschied liegt hauptsächlich in den Treibermaterialien. Die S7i-C verwendet einen zentralen Hochtöner aus Beryllium und TPCD-Membranen (Thin-Ply Carbon Diaphragm) aus Textreme-Carbonfaser für alle Treiber. Die R7i-C setzt auf zugängliche, aber leistungsfähige Materialien: Seide für die Hochtöner und HPF für die Tieftöner. Diese Entscheidungen beeinflussen die Klangsignatur subtil, wobei die S7i-C eine etwas höhere Auflösung und Dynamik bietet.

Erfordert die Installation besondere Fähigkeiten oder zusätzliche Verstärkungen in der Wand?

Das beträchtliche Gewicht von 23,1 kg erfordert in der Tat besondere Sorgfalt bei der Installation. Horizontale Verstrebungen zwischen den Ständern werden dringend empfohlen, um eine stabile Befestigung zu gewährleisten und Resonanzen der Struktur zu vermeiden. Eine präzise Schablone für den Ausschnitt liegt bei, und die Installation durch einen Fachmann wird empfohlen, um optimale Ergebnisse zu erzielen und die Produktgarantie zu erhalten.

Wie verhält sich die R7i-C hinter einer akustisch transparenten Leinwand?

Die R7i-C wurde speziell für diesen Einsatz entwickelt. Ihre kontrollierte Abstrahlung und der erweiterte Frequenzgang kompensieren die leichten Dämpfungen durch perforierte oder gewebte Leinwände auf natürliche Weise. Die vertikale Anordnung des DPC-Arrays bewahrt ein stabiles, fokussiertes Klangbild, sodass Dialoge auch durch die Leinwand präzise am Bild verankert bleiben.

Begrenzt die geschlossene Bauweise den Tiefton gegenüber einem Bassreflex-System wirklich?

Theoretisch kann eine Bassreflex-Abstimmung tiefer hinabreichen. Im Kontext einer Wandeinbau-Installation bietet die geschlossene Konfiguration jedoch signifikante Vorteile: schnelleres Einschwingverhalten, keine Strömungsgeräusche und vor allem kein Risiko nachteiliger Interaktionen mit der Wandhohlraumakustik. Die in der Praxis erzielbare Erweiterung bis 35 Hz ist für einen Center mehr als ausreichend; tiefere Frequenzen werden in einem vollständigen Heimkino-Setup üblicherweise von einem Subwoofer übernommen.

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