Gold Note Diana II schwarz (Set von 2)
Übersicht
Zwei Mittel-/Tieftöner, die einen Hochtöner mit Seidenkalotte einrahmen, ein Gehäuse, das mit recyceltem Stoff aus Autositzbezügen verkleidet ist, ein System, mit dem sich der Lautsprecher in eine Standbox verwandeln lässt: Die Diana II verkörpert den besonderen Ansatz des florentinischen Herstellers Gold Note. Sie nimmt an der Spitze der Diana-Serie Platz, an der Seite ihrer kleinen Schwester Diana I, des Erweiterungsmoduls Diana III-F und des Center-Lautsprechers Diana Center.
Eine D’Appolito-Konfiguration für eine kohärente Bühnenabbildung
Die Diana II setzt auf eine Architektur mit drei Treibern auf zwei Wegen, in einer D’Appolito-Anordnung, bei der der zentrale 25-mm-Hochtöner mit Seidenkalotte von zwei 165-mm-Mittel-/Tieftönern mit Glasfasermembran eingerahmt wird. Diese vertikale Symmetrie fördert eine gleichmäßige Schallabstrahlung und trägt dazu bei, Interferenzen am Hörplatz zu reduzieren. Die Übergangsfrequenz ist auf 2.900 Hz festgelegt und liegt damit in einem Bereich, in dem beide Treibertypen ohne übermäßige Belastung arbeiten können.
Vor dem Hochtöner hat Gold Note einen phasenkorrigierenden Metallgrill platziert. Dieses mechanische Element soll das Abstrahlverhalten der hohen Frequenzen außerhalb der Achse verbessern und die Wiedergabe je nach Hörwinkel homogenisieren. Für dieses sichtbare Bauteil auf der Front werden drei Ausführungen angeboten (Gold, Silber oder Schwarz), sodass sich die Ästhetik des Lautsprechers an seine Umgebung anpassen lässt.
Mechanische Resonatoren zur Kontrolle von Vibrationen
Vier halb-elliptische Resonatoren sind auf der Achse der Mittel-/Tieftöner positioniert. Diese Elemente absorbieren störende Vibrationen, die durch die Bewegung der Membranen entstehen, und tragen zur Versteifung des Gehäuses bei. Dieser mechanische Ansatz, der sich nicht allein auf die innere Dämpfung stützt, zielt darauf ab, die Wiedergabe im Mitteltonbereich zu klären, in dem das Ohr besonders empfindlich auf Verfärbungen reagiert.
Das Gehäuse integriert außerdem einen dämpfenden Schaumstoff, der die Wirkung der Resonatoren ergänzt. Das rückseitige Bassreflexrohr ermöglicht eine Tieftonextension bis 45 Hz und bietet eine gewisse Flexibilität bei der Aufstellung: Gold Note gibt an, dass der Lautsprecher auch in der Nähe einer Rückwand betrieben werden kann, ohne dass der Bass überhandnimmt.
Ein Stoff aus dem Rennsportbereich
Die Außenverkleidung der Diana II unterscheidet sich von traditionellen Holz- oder Lackausführungen. Gold Note hat sich für einen in Italien gefertigten Stoff entschieden, der zu 90 % aus recycelten Fasern besteht und dessen Design von Rennwagensitzen inspiriert ist. Dieses Material weist mehrere praktische Eigenschaften auf: vollständige akustische Transparenz (der Schall durchdringt den Stoff ohne messbare Beeinträchtigung), Reiß- und Fleckenbeständigkeit sowie einfache Pflege.
Es stehen zwei Farbvarianten zur Verfügung, Black Rebel (Schwarz) und Grey Artic (Grau), die jeweils mit einer der drei Ausführungen des Phasenkorrektors kombiniert werden können. Diese Kombination ergibt sechs unterschiedliche ästhetische Konfigurationen, um den Lautsprecher an verschiedene Wohnumgebungen anzupassen.
Hohe Empfindlichkeit für Verstärker mit geringer Leistung
Mit einer Empfindlichkeit von 91 dB zeigt sich die Diana II wenig anspruchsvoll in Bezug auf die Verstärkerleistung. Ein Gerät mit 10 Watt reicht aus, um in einem Wohnzimmer mittlerer Größe einen komfortablen Schalldruckpegel zu erzielen. Diese Eigenschaft macht den Lautsprecher kompatibel mit leistungsschwachen Röhrenverstärkern oder Class-A-Modellen, die oft nur einige Dutzend Watt liefern, aber wegen ihrer Musikalität geschätzt werden. Der empfohlene Leistungsbereich reicht dennoch bis 120 Watt, für Setups, bei denen ein großer Dynamikspielraum gewünscht ist.
Die Nennimpedanz von 8 Ohm erleichtert die Arbeit des Verstärkers und vermeidet Spannungseinbrüche, wie sie bei Lautsprechern mit niedrigerer Impedanz oder starken Impedanzschwankungen über den Frequenzverlauf auftreten können.
Optionale Aufrüstung zur Standlautsprecher-Konfiguration
Das modulare Konzept ist eines der Besonderheiten der Diana-Serie. Die Diana II kann mit der Erweiterung Diana III-F kombiniert werden, einem Modul mit einem 165-mm-Tieftöner und einem frontseitigen Bassreflexport. Das Gesamtsystem bildet dann eine Standbox mit einer Tieftonwiedergabe bis 38 Hz.
Die Verbindung basiert auf Neodym-Magneten, die in beiden Elementen integriert sind und durch den Diana Bridge ergänzt werden, eine Brücke, die die rückseitigen Anschlussklemmen miteinander verbindet. Dank dieses Systems genügt ein einziges Lautsprecherkabel, um das gesamte Set zu betreiben. Die Diana III-F verfügt über ein automatisches Erkennungssystem, das ihren Betrieb daran anpasst, ob sie mit einer Diana I oder einer Diana II kombiniert wird.
Dieser Ansatz ermöglicht es, zunächst in ein Paar Regallautsprecher zu investieren und diese später aufzurüsten, ohne die ursprüngliche Anschaffung in Frage zu stellen. Er trägt auch räumlichen Beschränkungen Rechnung: Die alleinige Diana II eignet sich für kleinere Räume, während die Kombination mit der Diana III-F für größere Umgebungen gedacht ist, in denen eine tiefere Bassfundamentierung gewünscht wird.
Integration in ein Heimkino-System
Die Diana-Serie umfasst einen dedizierten Center-Lautsprecher, die Diana Center, die dieselbe ästhetische und klangliche Identität teilt. Dieser Lautsprecher verwendet einen Seidenkalottenhochtöner, der mit dem der Diana II identisch ist, sowie zwei Mittel-/Tieftöner in einem geschlossenen Gehäuse mit mechanischen Resonatoren. Sie weist ebenfalls eine Empfindlichkeit von 91 dB auf, was eine Pegelhomogenität zwischen den verschiedenen Kanälen gewährleistet.
Die Diana II kann somit als Frontlautsprecher in einer Mehrkanalinstallation eingesetzt werden, ergänzt durch die Diana Center und gegebenenfalls weitere Diana I oder Diana II als Surrounds. Diese Homogenität innerhalb der Serie erleichtert den akustischen Übergang zwischen den Kanälen und trägt zu einer kohärenten räumlichen Wiedergabe beim Filmschauen bei.
Dokumentationen
Technische Merkmale
Treiber
- Hochtöner: 1 × 25 mm Seidenkalotten-Hochtöner
- Mittel-/Tieftöner: 2 × 165 mm Mittel-/Tieftöner mit Glasfasermembran
- Konfiguration: symmetrische T/M-Anordnung (Tweeter/Mittelton)
Akustische Leistung
- Frequenzgang: 45 - 20000 Hz ±3 dB
- Empfindlichkeit: 91 dB SPL
- Übergangsfrequenz: 2900 Hz
- Rückwärtiges Bassreflex-Port für erweiterte Tieftonwiedergabe
- Phasenkorrektor mit Metallgitter am Hochtöner zur Verbesserung des Abstrahlverhaltens außerhalb der Achse
Elektrische Eigenschaften
- Impedanz: 8 Ω
- Empfohlene Verstärkerleistung: 10 - 120 W
Abmessungen und Gewicht
- Abmessungen: 260 B × 460 H × 375 T mm
- Gewicht: 22 kg das Paar (netto)
Aufbau und Design
- Typ: Regallautsprecher
- Architektur: 3 Treiber, 2 Wege
- Mechanische Resonatoren: 4 strategisch auf der Achse des Mittel-/Tieftöners positionierte Resonatoren zur Eliminierung von Vibrationen
- Bespannung: Hochleistungsstoff, in Italien hergestellt aus 90 % recycelten Fasern, gewonnen aus modifizierten Rennsportsitzen, um vollständige akustische Transparenz zu gewährleisten
- Integrierter Dämpfungsschaum für Premium-Qualität
- Modulares Design von Gold Note
- Kompatibilität: kann mit der Diana III-F kombiniert werden, um ein Standlautsprechersystem zu bilden
Verfügbare Ausführungen
- Stoff: Black Rebel, Grey Artic
- Phasenkorrektor: Gold, Silber, Schwarz
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen der Diana I und der Diana II?
Die Diana I verwendet einen einzelnen 165-mm-Mittel-/Tieftöner, während die Diana II über zwei dieser Treiber in einer D’Appolito-Konfiguration verfügt. Dieser Unterschied führt zu einer höheren Empfindlichkeit bei der Diana II (91 dB gegenüber 88 dB) und zu einer größeren Membranfläche, was die Souveränität im Mittel-/Tieftonbereich und die Fähigkeit zur Erzeugung hoher Schalldruckpegel fördert. Die Diana II integriert außerdem vier mechanische Resonatoren statt zwei. Ihre Abmessungen sind größer und ihr Gewicht ist höher.
Kann man die Diana II in ein Regal stellen?
Das Gehäuse misst 260 mm in der Breite, 460 mm in der Höhe und 375 mm in der Tiefe und verfügt über ein rückseitiges Bassreflexrohr. Eine Platzierung in einem geschlossenen Möbel kann den Betrieb des Bassreflexsystems beeinträchtigen und zu einer Überbetonung des Basses führen. Wenn eine Aufstellung im Möbel unvermeidbar ist, sollte ein Abstand von mindestens 10 bis 15 cm hinter dem Lautsprecher gelassen und darauf geachtet werden, dass die Rückseite des Möbels offen ist.
Eignet sich die Diana II für ein kleines Wohnzimmer?
Ihre hohe Empfindlichkeit und das auf die wandnahe Aufstellung optimierte rückwärtige Bassreflexsystem machen sie für Räume mit geringem Volumen geeignet. Sie kann mit leistungsschwachen Verstärkern betrieben werden, ohne dass eine wahrnehmbare Dynamikeinbuße auftritt. In sehr kleinen Räumen (unter 15 m²) ist die kompaktere Diana I eine zu erwägende Alternative.
Kann man die Diana II mit einem 8-Watt-Röhrenverstärker betreiben?
Die Empfindlichkeit von 91 dB ermöglicht einen zufriedenstellenden Lautstärkepegel selbst mit sehr leistungsschwachen Verstärkern. Ein 8-Watt-Modell erzeugt Spitzenpegel von etwa 100 dB Schalldruck in einem Meter Abstand, was die Anforderungen an das Musikhören im Wohnraum bei moderaten Lautstärken deutlich abdeckt. Sehr dynamische Passagen (Percussion, Orchester in Vollbesetzung) werden jedoch in einem großen Raum die Leistungsgrenzen des Verstärkers ausreizen.
- Öko-Beitrag im Verkaufspreis enthalten.
- Herstellerreferenz: PF-CASSE-DN2-001-B








