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Cardas Headshell PCC (ER/EG)

$98.10 (€85)
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Übersicht

Zwischen der Tonabnehmerkapsel und der Tonarmbeschaltung transportieren wenige Zentimeter Draht ein Signal im Millivolt-Bereich, bei einem Moving-Coil-Tonabnehmer mitunter noch weniger. Auf diesem winzigen Weg zählen die Reinheit des Leiters und die Qualität des Kontakts ebenso viel wie im Rest der Kette. Cardas liefert hier ein Set aus vier vorkonfektionierten Verbindungen, gefertigt aus dem hauseigenen Tonarmdraht und bestückt mit Tonabnehmerklemmen – wahlweise in Rhodium oder Gold.

Das kürzeste Glied der Kette

Vier Verbindungen verbinden die Stifte des Tonabnehmers mit der internen Verkabelung des Tonarms: zwei pro Kanal, Heiß- und Masseleiter. An genau dieser Stelle verlässt das Signal gerade erst den Diamanten und hat noch keinerlei Verstärkung erfahren. Der geringste Kontaktwiderstand, die kleinste Verunreinigung des Kupfers ist am Ende der Kette hörbar – sowohl im Bass als auch in der Feinzeichnung der Höhen. Es ist zugleich das Glied, das die meisten Plattenspieler ab Werk behalten, mit Drähten und Klemmen, die eher nach Kosten als nach Qualität ausgewählt wurden. Ihr Austausch bleibt einer der einfachsten Eingriffe, um eine analoge Wiedergabe weiterzuentwickeln.

Der Tonarmdraht aus Litz-Kupfer

Jede Verbindung verwendet den 33-AWG-Tonarmdraht, den Cardas für seine eigenen Tonarmbeschaltungen fertigt, aus sauerstofffreiem Kupfer der Güteklasse 1 mit einer Reinheit von 99,9999 %. Der Aufbau ist vom Typ Litz: Der Leiter vereint mehrere feine Einzeldrähte, von denen jeder mit einem eigenen Lack isoliert ist, was den Skin-Effekt und Wirbelströme zwischen den Drähten minimiert. Cardas ergänzt dies durch seine Verseilung nach dem Goldenen Schnitt (Golden Section Stranding), bei der der Durchmesser der Einzeldrähte einer Progression folgt, die Resonanzen im Leiter verteilt, anstatt sie auf einer Frequenz zu konzentrieren.

Diese Raffinesse hat ihren Preis. Litz-Draht ist empfindlich und äußerst schwierig zu löten: Der Lack jedes Einzeldrahts muss vor jeder Verbindung durch Verzinnen entfernt werden, andernfalls bleibt der Kontakt fehlerhaft. Genau das erspart die vorkonfektionierte Version dem Anwender. Jede Verbindung misst 3,81 cm (1,5 Zoll), eine Länge, die dem Abstand zwischen einem Tonabnehmer und dem Ende eines Standard-Headshells entspricht.

Rhodium oder Gold – zwei Ausführungen zur Wahl

Die beiden Ausführungen unterscheiden sich ausschließlich durch die Behandlung der PCC-E-Klemmen mit nicht-magnetischem Messingkörper. Die PCC ER erhält eine Rhodiumbeschichtung auf Silber, die PCC EG eine Goldbeschichtung. Rhodium ist ein hartes Metall, sehr verschleiß- und korrosionsbeständig, das häufig mit einem etwas präziseren Kontakt im oberen Frequenzbereich assoziiert wird. Gold, weicher, bietet einen hervorragenden Schutz gegen Oxidation und eine Klangcharakteristik, die häufig als runder beschrieben wird. Diese Unterschiede bleiben subtil und hängen ebenso vom restlichen System wie vom Gehör ab; keine der beiden Ausführungen ist in absoluter Hinsicht überlegen. Eine Feder aus Berylliumkupfer sorgt für die Klemmkraft am Stift, mit einer Spannung, die den Kontakt hält, ohne die empfindlichen Stifte des Tonabnehmers zu belasten.

Kompatibilität mit Tonabnehmern und Tonarmen

Die Klemmen passen zur großen Mehrheit der Tonabnehmer- und Tonarmstifte in den beiden gängigen Durchmessern von 1 mm und 1,2 mm. Dies deckt die überwiegende Mehrheit der Moving-Magnet- und Moving-Coil-Tonabnehmer auf dem Markt ab, sowie abnehmbare Headshells mit Standardanschluss. Das tonabnehmerseite Ende verfügt über eine flexible Lippe, die sich an den Stift anschmiegt und ihren Halt über die Zeit bewahrt.

Montage ohne Lötkolben

Die vier Verbindungen kommen werkseitig an beiden Enden konfektioniert. Die Montage beschränkt sich darauf, die alten Verbindungen abzuziehen und die neuen auf die Stifte des Tonabnehmers und des Headshells aufzustecken – ohne Lötkolben und ohne das Risiko, den Litz-Draht zu beschädigen. Der Vorgang ist reversibel: Die Verbindungen können beim Wechsel des Tonabnehmers wiederverwendet werden. Die Leiter folgen dem universellen Farbcode: Rot und Grün für den rechten Kanal, Weiß und Blau für den linken Kanal, was die Zuordnung jedes Heiß- und Masseleiters erleichtert.

Technische Eigenschaften

Bezeichnung

  • Set aus 4 Headshell-Verbindungskabeln Cardas mit Tonabnehmer-Steckverbindern

Beschreibung

  • Set aus vier Headshell-Verbindungskabeln mit einer Länge von 1,5 Zoll (3,81 cm)
  • Hergestellt aus Tonarmkabel: Standard 33 AWG
  • Werkseitige Konfektionierung mit Cardas-Tonabnehmer-Steckverbindern:
    • PCC ER (Silber / Rhodium)
    • PCC EG (vergoldet)

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen den Versionen PCC ER und PCC EG?

Nur die Beschichtung der Stecker unterscheidet sich. Das PCC ER ist rhodiumbeschichtet auf Silber, das PCC EG ist vergoldet. Der Kabel, seine Länge und der innere Aufbau sind identisch. Die Wahl hängt vor allem von der Hörpräferenz und der Abstimmung mit dem restlichen System ab, da beide Behandlungen den Kontakt dauerhaft schützen.

Wie verbindet man jede Verbindung mit dem richtigen Anschluss?

Die Farbcodierung dient als Orientierungshilfe: Rot kommt an den rechten Pin (R), Grün an die rechte Masse (RG), Weiß an den linken Pin (L), Blau an die linke Masse (LG). Diese Buchstaben sind auf der Rückseite der meisten Tonabnehmer eingraviert.

Sind diese Verbindungen für einen festen, in den Tonarm integrierten Headshell geeignet?

Ja, vorausgesetzt, dass die Tonabnehmernadel über Stifte und Klemmen angeschlossen wird, was bei nahezu allen Tonabnehmern mit Standardgehäuse der Fall ist. Sowohl bei einem Tonarm mit festem Headshell als auch bei einem abnehmbaren Modell bleibt das Anschlussprinzip dasselbe.

Ist die Länge von 3,81 cm bei manchen Armen problematisch?

Dies ist die übliche Länge für diese Art von Verbindung und passt für die große Mehrheit der Headshells. Ein etwas längeres Kabel als nötig lässt sich problemlos unterbringen; vor allem sollte eine zu kurze Verbindung vermieden werden, die an den Pins ziehen würde.

Behalten die Klemmen dauerhaft einen guten Kontakt?

Rhodium und Gold sind beide sehr oxidationsbeständig, was die Kontaktqualität langfristig erhält. Die Feder aus Berylliumkupfer behält ihre Spannung und Klemmkraft, während minderwertige Klemmen nachlassen und schließlich anfangen zu knistern.

Kann man diese Verbindungen bei einem Zellwechsel wiederverwenden?

Ja. Sie lassen sich ohne Werkzeug abziehen und auf einem anderen Tonabnehmer wieder montieren, solange dessen Pins den Durchmessern von 1 mm oder 1,2 mm entsprechen. Da auf der Anwenderseite nichts gelötet ist, verschleißt der Vorgang die Verbindung nicht.

  • Öko-Beitrag im Verkaufspreis enthalten.
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