Hugues
Ein Wort: unverzichtbar
Kommentar vom 26. Mai 2025 — Erfahrung vom 8. Juli 2022
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Als Nachfolger des 2015 eingeführten VAULT 2 vereint der VAULT 2i in einem kompakten Gehäuse das Auslesen von CDs, die Speicherung von Musikdateien auf einer 2-TB-Festplatte und die Funktionen eines Netzwerkplayers. Die wichtigsten Ergänzungen gegenüber dem Vorgängermodell sind die Unterstützung von AirPlay 2 und bidirektionales Bluetooth mit aptX HD, wo sich der VAULT 2 auf den Bluetooth-Empfang beschränkte. Die Audioleistung bleibt zwischen den beiden Generationen identisch.
Der VAULT 2i bewahrt Ihre CD-Sammlung auf seiner 2-TB-Festplatte auf und modernisiert gleichzeitig Ihr Audiosystem dank seiner Ripping- und Streaming-Funktionen. Das Prinzip ist einfach: Eine Disc in den Frontschlitz einführen, das Ripping-Format über die BluOS-App auswählen, und wenige Minuten später wird das Album in die interne Bibliothek aufgenommen. Das Gerät kann gleichzeitig in FLAC für verlustfreie Qualität und in MP3 für Platzersparnis rippen – eine praktische Option für alle, die beide Versionen behalten möchten.
Die stromsparende Festplatte ist darauf ausgelegt, Betriebsgeräusche zu begrenzen. Die interne Festplatte bleibt dennoch zeitweise hörbar, und nach längerer Inaktivität ist mit einer kurzen Aufwachzeit zu rechnen. Das ist der Kompromiss einer mechanischen Speicherung in einem Audiogerät.
Über die USB-Typ-A-Anschlüsse lässt sich ein externer Datenträger anschließen, um eine iTunes-Bibliothek, heruntergeladene Dateien oder den Inhalt eines NAS zu übernehmen. Der VAULT 2i kann im lokalen Netzwerk auch als NAS dienen: Unter Windows-PC oder Mac erscheint der interne Speicher als Netzlaufwerk, das per Drag-and-drop über das SMB-Protokoll zugänglich ist.
Das rückseitige Anschlussfeld bietet eine ungewöhnlich hohe Integrationsflexibilität. Auf der Ausgabeseite findet man ein analoges Stereo-Cinch-Paar, einen optischen und einen koaxialen Ausgang zur Nutzung eines externen DAC, einen Subwoofer-Ausgang mit Tiefpassfilter sowie einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss an der Front. Der Subwoofer-Ausgang ist vollbandig: Die eigentliche Trennarbeit übernimmt der Tiefpassfilter des aktiven Subwoofers.
Der kombinierte 3,5-mm-Eingang akzeptiert eine analoge Stereoquelle oder ein optisches Digitalsignal über den mitgelieferten Mini-Toslink-Adapter. Das bidirektionale Bluetooth mit aptX HD ermöglicht sowohl den Empfang eines Streams von einem Smartphone als auch die Übertragung an einen kompatiblen kabellosen Kopfhörer. Die Gigabit-Ethernet-Verbindung ist weiterhin obligatorisch: Der VAULT 2i bietet kein integriertes WLAN, was die Installation in bestimmten Umgebungen erschweren kann.
Ein 12-V-Trigger-Ausgang und ein IR-Eingang vervollständigen die Ausstattung für die Heimautomations-Integration. Das Gerät unterstützt die Protokolle Crestron, Control4, RTI, ELAN, URC und Lutron.
Der VAULT 2i verfügt über einen 32-Bit-/192-kHz-DAC mit einer angegebenen Verzerrung von 0,005 % THD+N. Er unterstützt PCM-Formate bis 24 Bit / 192 kHz sowie MQA, mit softwareseitiger Dekodierung der ersten MQA-Stufe (Core Decoding). Bluesound-Produkte führen diese MQA-Dekodierung intern durch, was es ermöglicht, einen Teil der Vorteile des Formats zu nutzen, selbst ohne externen MQA-DAC.
Die Qualität des integrierten DAC ist für die meisten Heimanlagen völlig ausreichend. Für alle, die einen externen, MQA-zertifizierten Wandler besitzen, kann der VAULT 2i das vollständige Entfalten des MQA-Signals an diesen delegieren, sofern der Modus mit fester Ausgangslautstärke aktiviert wird. Die optischen und koaxialen Digitalausgänge ermöglichen diese Nutzung.
BluOS ist ein Multiroom-System, das das Heimnetzwerk nutzt, um mehrere kompatible Player zu verbinden und Musik verlustfrei bis 24 Bit / 192 kHz zu streamen. Die Steuerungs-App, verfügbar für iOS, Android, Windows und macOS, bündelt den Zugriff auf die lokale Bibliothek, Streaming-Dienste und Internetradios.
Mehr als zwanzig Streaming-Dienste sind nativ integriert, darunter Tidal, Qobuz, Spotify, Deezer und Amazon Music. Tidal Connect und Spotify Connect sind ebenfalls integriert. BluOS unterstützt DSD-Dateien nicht direkt – eine Einschränkung, die Liebhaber dieses Formats im Hinterkopf behalten sollten.
Der VAULT 2i kann als Roon-Endpoint fungieren (aber nicht als Roon Core). Für alle, die bereits Roon nutzen, ist dies ein interessanter Punkt: Die auf dem VAULT 2i gespeicherte Bibliothek wird über Roon zugänglich, wobei gleichzeitig die Möglichkeit erhalten bleibt, BluOS parallel zu verwenden.
Chromecast bleibt die wichtigste nennenswerte Lücke in der Liste der unterstützten Protokolle.
Die Sprachsteuerung funktioniert mit Amazon Alexa nach Aktivierung des Bluesound-Skills. AirPlay 2 ermöglicht das Streamen von einem iPhone, iPad oder Mac sowie die Nutzung von Siri zur Steuerung von Apple Music. Musik kann gleichzeitig, synchronisiert, an mehrere AirPlay-2-Lautsprecher gesendet werden.
Der VAULT 2i unterstützt weder UPnP noch DLNA, was bedeutet, dass seine interne Bibliothek für Netzwerkplayer von Drittanbietern nicht sichtbar ist. Um diese Einschränkung zu umgehen, muss ein UPnP-Server auf einem Computer im Netzwerk installiert und auf die Dateifreigabe des VAULT 2i ausgerichtet werden.
Sobald er mit dem Kabelnetzwerk verbunden ist, ermöglicht der VAULT 2i den Zugriff auf die gesamte Musiksammlung und deren Wiedergabe auf jeden Bluesound-Player – ganz ohne Computer. Das CD-Ripping und das Navigieren in der Sammlung erfolgen vollständig über die mobile App oder Tablet-App.
Die 2-TB-Festplatte ist nicht für den Austausch durch den Benutzer vorgesehen. Bluesound empfiehlt, regelmäßige Backups auf einem externen Datenträger über die USB-Ports anzulegen. Die integrierte Backup-Funktion ermöglicht es, die Bibliothek bei Bedarf auf ein neues VAULT-2i-Gerät wiederherzustellen.
Die BluOS-App erlaubt das direkte Bearbeiten von Metadaten nicht. Hierfür ist ein Tag-Editor auf PC oder Mac (wie Tag unter macOS) erforderlich, indem man über die Netzwerkfreigabe auf den Albumordner zugreift. Die automatische CD-Erkennung arbeitet mit einer Online-Datenbank, aber manche ausländischen Pressungen oder Compilations können eine manuelle Eingabe erfordern.
Nein, der VAULT 2i ist ein Player und Vorverstärker, aber kein Leistungsverstärker. Er muss an einen Vollverstärker, Endstufen oder aktive Lautsprecher angeschlossen werden. Der analoge Cinch-Ausgang kann je nach Konfiguration mit fester oder variabler Ausgangslautstärke betrieben werden.
Der NODE 2i verfügt über die gleiche Audioelektronik und dieselben Anschlussmöglichkeiten wie der VAULT 2i. Der einzige Unterschied liegt in der Fähigkeit des VAULT, CDs zu rippen und Musik zu speichern. Der NODE 2i ist günstiger, besitzt aber weder ein CD-Laufwerk noch eine interne Festplatte.
BluOS spielt DSD-Dateien nicht direkt ab. Unterstützte Formate sind MP3, AAC, WMA, OGG, FLAC, ALAC, WAV, AIFF und MQA. Um DSD wiederzugeben, ist eine externe Software erforderlich, die in Echtzeit konvertieren kann.
Ja, der vom VAULT 2i empfangene Bluetooth-Stream kann mit anderen Bluesound-Playern im selben Netzwerk geteilt werden. Die Multiroom-Synchronisation funktioniert auch mit dieser Quelle.
Hugues
Ein Wort: unverzichtbar
Kommentar vom 26. Mai 2025 — Erfahrung vom 8. Juli 2022
Laurent
Top-Netzwerkplayer, guter Klang.
Kommentar vom 6. Oktober 2022 — Erfahrung vom 25. September 2022
Gilles
Produkt nach 5 Tagen zurückgeschickt. Teures Produkt, das den Eindruck erweckt, noch nicht ganz ausgereift zu sein. Als Beweis dafür fehlt mir ein richtiger Ein-/Ausschalter. Wo ist die vollständige Bedienungsanleitung auf Französisch? Wo ist die Online-Hilfe auf Französisch? Das Rippen von CDs ist langsam und oft erscheint das Albumcover nicht in der App. Es ist einfacher, die Musik auf dem PC zu digitalisieren, wo ist der Mehrwert? Die App ist sehr gut, der Klang ist okay. Der DAC meines Rotel-Verstärkers erledigt den Job. Der große Schwachpunkt ist die Unmöglichkeit, den Bluesound auf meinem Windows 10 Familien-PC wiederzufinden. Keine kabellose Verbindung zum Tresor! Bietet Windows 10 Familienedition keine Möglichkeit mehr für ein Heimnetzwerk? Wie ein anderer schon sagte: Wie soll man das machen? Und keine Hilfe auf Französisch? Zusammengefasst ist es eine Enttäuschung!
Kommentar vom 2. Januar 2021 — Erfahrung vom 11. Dezember 2020