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Consonance AMP150 schwarz

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Spezifikationen und Funktionen

BluetoothQobuzRoon ReadyTidalUSB

Consonance AMP150 : Vollverstärker, Wandler und Netzwerkplayer

Lautsprecher verstärken, digitale Signale wandeln und Musik über das Netzwerk wiedergeben – all das in einem einzigen Gerät zu vereinen, ist der Ansatz von Consonance mit diesem Transistor-Vollverstärker. Während eine klassische Anlage einen Verstärker, einen Wandler und einen Streamer umfasst, die über mehrere Kabel verbunden sind, befindet sich hier alles in einem einzigen Gehäuse. Bleibt zu sehen, was diese Vielseitigkeit hinsichtlich Leistung, Anschlussmöglichkeiten und Klangwiedergabe bietet.

Verstärker, Wandler und Netzwerkplayer

Das Prinzip ist schnell erklärt: Ein Paar passiver Lautsprecher auf der einen Seite, die Quellen auf der anderen anschließen und auf die sonst getrennten Komponenten verzichten. Der AMP150 vereint die Verstärkung, einen Digital-Analog-Wandler (DAC) zur Verarbeitung von Signalen digitaler Quellen sowie einen Netzwerkplayer, der Musik aus dem Internet oder dem Heimnetzwerk abrufen kann. Consonance beschreibt das Gerät als Schweizer Taschenmesser: ein einziges Gehäuse, das die meisten heutigen Möglichkeiten zum Musikhören abdeckt. Für den Nutzer verringert dies die Anzahl der Komponenten, die ausgewählt, mit Strom versorgt und miteinander verbunden werden müssen.

Cool-Class-A-Technologie und Leistung

Consonance kündigt eine Verstärkung auf Basis seiner eigenen Technologie namens Cool Class A an. Eine nützliche Erinnerung: Klasse A bezeichnet eine Betriebsart, bei der die Transistoren ständig aktiv bleiben. Sie ist für ihre Feinzeichnung und geringe Verzerrung bekannt, erzeugt jedoch viel Wärme und verbraucht mehr Energie. Das Präfix „Cool“ verweist auf die Arbeit der Marke, diese klanglichen Qualitäten bei gleichzeitig kontrollierter Wärmeabgabe zu bewahren.

In Zahlen liefert der AMP150 105 Watt pro Kanal an 8 Ohm und 170 Watt an 4 Ohm – genug, um Lautsprecher mit mittlerem Wirkungsgrad ohne fehlende Reserven anzutreiben. Der Dämpfungsfaktor liegt über 1.000. Dieser Wert misst die Fähigkeit des Verstärkers, die Bewegung der Lautsprecherchassis zu kontrollieren, insbesondere im Bassbereich: Je höher er ist, desto kontrollierter und präziser bleiben die Bässe, statt weich zu wirken. Mit einer solchen Reserve behält das Gerät auch bei anspruchsvollen oder niederohmigen Lautsprechern die Kontrolle. Der Klirrfaktor bleibt bei 20 Watt an 8 Ohm unter 0,018 %, und der Frequenzgang reicht von 5 Hz bis 100 kHz mit weniger als 0,5 dB Abweichung.

Analoge Eingänge und Relaisumschaltung

Auf analoger Seite bietet der AMP150 unsymmetrische RCA-Eingänge und symmetrische XLR-Eingänge, alle mit vergoldeten Anschlüssen. Der Unterschied liegt in der Signalübertragung: Eine symmetrische Verbindung (XLR) trennt das Nutzsignal von den entlang des Kabels aufgenommenen Störungen, wodurch sie über größere Längen und gegenüber Störeinflüssen robuster ist. In der Praxis verwenden die meisten Hi-Fi-Quellen für Endverbraucher RCA, während XLR vor allem bei hochwertigen Elektronikkomponenten zu finden ist.

Die Eingangswahl erfolgt über Relais mit vergoldeten Kontakten, eine Umschaltung, die gegenüber einem herkömmlichen Wahlschalter Grundrauschen und Verluste begrenzt. Diese Eingänge sind zuweisbar: Jeder kann einer bestimmten Quelle zugeordnet werden, was die tägliche Bedienung vereinfacht. Der AMP150 verfügt über keinen Phono-Vorverstärker; zum Anschluss eines Plattenspielers ist ein externer Phono-Vorverstärker erforderlich, der mit einem der Line-Eingänge verbunden wird.

Der Digitalwandler und unterstützte Formate

Der integrierte Wandler unterstützt die beiden großen Familien digitaler Dateien. Bei PCM, dem am weitesten verbreiteten Format (FLAC, ALAC, WAV, AIFF, MP3, AAC), reicht er bis 384 kHz bei 16 bis 32 Bit. Bei DSD, der für SACD und einen Teil der hochauflösenden Downloads verwendeten Codierung, akzeptiert er DSF- und DIFF-Dateien bis 11,2 MHz. Damit lassen sich sowohl schnell heruntergeladene MP3s als auch hochauflösende Aufnahmen wiedergeben.

Zur Versorgung dieses Wandlers umfasst die Rückseite einen koaxialen digitalen S/PDIF-Eingang, der sich zum Anschluss eines CD-Players oder Fernsehers eignet, sowie einen USB-Anschluss, der Inhalte von einem USB-Stick oder einer externen Festplatte liest. Dieser USB-Anschluss dient jedoch zum Lesen von Speichermedien und nicht zum Anschluss des Verstärkers an einen Computer im Wandlerbetrieb: Die Verbindung mit einem PC oder Mac erfolgt über das Netzwerk.

Netzwerk-Streaming und Fernsteuerung

Die Netzwerkverbindung eröffnet Nutzungsmöglichkeiten, die ein rein analoger Vollverstärker nicht bietet. Über Gigabit-Ethernet verbunden, spielt der AMP150 Musik ab, die im Heimnetzwerk gespeichert ist (auf einem Server oder einem freigegebenen Laufwerk), und verbindet sich mit den wichtigsten Streaming-Plattformen: Spotify, Tidal und Qobuz. Er funktioniert außerdem als Roon-Endpunkt und gibt Webradios wieder. Bluetooth, das unter dem Namen „Opera“ geführt wird, ergänzt das Gesamtpaket, um Ton schnell von einem Smartphone oder Tablet zu übertragen.

Die Bedienung kommt ohne Navigationsdisplay am Gerät aus: Von jedem Gerät aus, das mit demselben Netzwerk verbunden ist, zeigt ein Webbrowser die Wiedergabeoberfläche mit Bibliotheks- und Playlist-Verwaltung an. Consonance stellt zudem eine Android-App bereit. Die physische Fernbedienung bleibt hingegen auf Lautstärke, Quellenauswahl und Stummschaltung beschränkt.

Abmessungen, Wärme und Installation

Das Format bleibt für einen Vollverstärker dieser Leistung kompakt: 12 cm hoch, 43 cm breit und 40 cm tief bei 11,6 kg. Die schwarze Ausführung und die reduzierte Front entsprechen der schlichten Linie der Marke, ohne aufdringliches Display oder eine Vielzahl von Tasten.

Ein Punkt verdient bei der Installation besondere Aufmerksamkeit. Der hohe Ruhestrom dieser Konstruktion erzeugt Wärme, und die Anleitung weist auf die Notwendigkeit hin, oberhalb und seitlich des Geräts ausreichend freien Raum zu lassen. Es ist daher besser, es nicht in einem geschlossenen Möbelstück unterzubringen oder ohne Freiraum zu stapeln. Frei auf einem belüfteten Untergrund aufgestellt, arbeitet es unter guten Bedingungen.

Technische Merkmale

Audioformate und -frequenzen

Dateiformate

  • DSD (Direct Stream Digital): DSF, DIFF
  • PCM (Pulse Code Modulation): FLAC, ALAC, WAV, AIFF, MP3, AAC

Abtastfrequenzen

  • PCM: 44,1 kHz bis 384 kHz, 16 bis 32 Bit
  • DSD Stereo: 2,8 MHz bis 11,2 MHz, 1 Bit, Stereo

Audioleistung

Ausgangsleistung

  • 105 W + 105 W (8 Ω)
  • 170 W + 170 W (4 Ω)

Audioeigenschaften

  • Frequenzgang: weniger als ± 0,5 dB Abweichung, 5 Hz bis 100 kHz
  • Signal-Rausch-Verhältnis: größer als 95 dB
  • Verzerrung: weniger als 0,018 % bei 20 W unter 8 Ω
  • Dämpfungsfaktor: größer als 1.000

Konnektivität

Analoge Eingänge

  • 6 fernsteuerbare Eingänge, geschaltet über vergoldete Relais
  • Phono-/unsymmetrische RCA- und symmetrische XLR-Eingänge, vergoldet

Digitale Eingänge

  • USB 2.0
  • Koaxial
  • Bluetooth (Name: Opera)
  • Lokales Netzwerk (LAN): Gigabit

Physikalische Spezifikationen

  • Abmessungen (H × B × T): 12 × 43 × 40 cm
  • Gewicht: 11,6 kg

Häufig gestellte Fragen

Muss ein Computer eingeschaltet bleiben, um das Netzlaufwerk zu nutzen?

Nein. Der Streamer ist eigenständig: Er gibt Online-Plattformen, Dateien von einem Netzwerkserver oder einem USB-Stick wieder und lässt sich über einen Browser oder die Android-App steuern. Ein Computer ist lediglich eine mögliche Medienbibliotheksquelle unter anderen, kein für den Betrieb unverzichtbarer Bestandteil.

Ist ein Abonnement für Spotify, Tidal oder Qobuz erforderlich?

Ja. Der AMP150 stellt die Verbindung zu diesen Diensten her, nicht die Inhalte. Um von dem Gerät darauf zugreifen zu können, ist ein eigenes Abonnement für die gewünschte Plattform erforderlich.

Kann Bluetooth den Ton an einen kabellosen Kopfhörer übertragen?

Nein. Hier ist Bluetooth ein Eingang: Es empfängt den Ton von einem Smartphone oder Tablet, um ihn über die Lautsprecher wiederzugeben, überträgt ihn jedoch nicht an einen kabellosen Kopfhörer. Für die beste Qualität sind kabelgebundene Quellen und das Netzwerk Bluetooth weiterhin vorzuziehen.

Wie schließt man einen Fernseher an den Digitaleingang an?

Der Digitaleingang ist vom Typ koaxiales S/PDIF. Ein CD-Player oder Fernseher mit koaxialem Digitalausgang lässt sich direkt anschließen. Viele Fernseher bieten nur einen optischen Ausgang: In diesem Fall ist ein kleiner Optisch-zu-Koaxial-Wandler erforderlich.

Kann der AMP150 ohne Netzwerk als einfacher Verstärker verwendet werden?

Ja. Es genügt, die Cinch- oder XLR-Line-Eingänge beziehungsweise den digitalen Koaxialeingang zu verwenden und den Netzwerkbereich außer Acht zu lassen. Die Streaming-Funktionen bleiben optional und müssen nicht eingerichtet werden, um eine analoge Quelle oder einen CD-Player zu hören.

Bietet die XLR-Verbindung einen hörbaren Vorteil gegenüber RCA?

Sein Vorteil liegt vor allem in der Unterdrückung von Störungen über lange Distanzen und bei bestimmten Quellen. Bei kurzen Verbindungen im Wohnzimmer ist der hörbare Unterschied in der Regel gering. Am einfachsten ist es, den Ausgangstyp zu verwenden, über den die Quelle verfügt, ohne zu versuchen, von einem zum anderen zu konvertieren.

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