Didier
Guter Subwoofer mit schöner Verarbeitung.
Kommentar vom 5. März 2026 — Erfahrung vom 22. Februar 2026
Der Thetis 340 ist ein kompakter Subwoofer mit einer Seitenlänge von 34 Zentimetern. Er verfügt über einen 25-cm-Treiber mit Verbundmembran, kombiniert mit einer digitalen 250-Watt-Endstufe, die in einem Gehäuse mit verschiedenen Oberflächenvarianten untergebracht sind. Das Bassreflex-Design mit nach unten gerichtetem Laminarport ermöglicht einen flexiblen Einsatz sowohl in Stereo-Setups als auch in Heimkino-Mehrkanalsystemen.
Der Thetis 340 setzt auf eine besondere Konfiguration mit seinem nach unten abstrahlenden 25-cm-Treiber. Diese Anordnung sorgt für eine omnidirektionale Verteilung der tiefen Frequenzen und minimiert gleichzeitig die Interaktion mit den Seitenwänden. Die Lautsprechermembran besteht aus Zellulose und Carbonfasern – ein intern entwickelter Verbundwerkstoff, der Leichtigkeit und Steifigkeit vereint. Diese Struktur ermöglicht es dem Konus, auch bei großen Auslenkungen, wie sie für die Wiedergabe tiefster Frequenzen nötig sind, präzise zu arbeiten.
Das würfelförmige Gehäuse mit 34 Zentimetern Seitenlänge und 38 Zentimetern Höhe ist mit einem internen Verstrebungssystem ausgestattet, das unerwünschte Vibrationen minimiert. Das Bassreflex-Gehäuse verfügt über einen Laminarport – eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber herkömmlichen Bassreflexrohren. Diese spezielle Geometrie reduziert Strömungsgeräusche, die bei starken Lautsprecherbewegungen auftreten können, erheblich. Der überdimensionierte Magnetantrieb und die kontrollierte Aufhängung ermöglichen es dem Treiber, bis auf 25 Hz mit kontrollierter Verzerrung hinabzureichen.
Die Gehäuseoberfläche zeugt von hoher Fertigungsqualität. Erhältlich in hellem Eichenfurnier, schwarzem oder weißem Hochglanzlack sowie schwarzer Esche, erhält jedes Exemplar eine vibrationsdämpfende Behandlung der Paneele. Das dezente LED-Display unter dem Triangle-Logo und die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung verleihen dem Produkt einen modernen Touch, ohne das schlichte Design zu verfälschen.
Die integrierte Class-D-Endstufe liefert 250 Watt RMS, mit Spitzenwerten bis zu 400 Watt. Diese digitale Technologie bietet mehrere Vorteile: hoher Wirkungsgrad mit geringer Wärmeentwicklung, kompakte Bauweise für die Integration ins Gehäuse und eine dynamische Wiedergabe auch bei hohen Pegeln. Schutzschaltungen überwachen permanent Temperatur und Lautsprecherauslenkung, um Schäden zu vermeiden.
Die steilflankigen Aktivweichen sind ein zentrales Element des Designs. Sie ermöglichen eine präzise Ankopplung an die Hauptlautsprecher und verhindern Frequenzüberlappungen, die die Klangklarheit beeinträchtigen könnten. Die einstellbare Übergangsfrequenz von 30 bis 120 Hz wird über ein Potentiometer auf der Rückseite geregelt. Ein weiteres Potentiometer dient zur Lautstärkeregelung, während ein Schalter die Phasenlage des Signals umkehrt, um bestimmte akustische Gegebenheiten auszugleichen.
Die automatische Standby-Funktion, die über einen eigenen Schalter aktiviert werden kann, schaltet die Endstufe nach zwanzig Minuten ohne Signal ab. Sobald ein Audiosignal erkannt wird, aktiviert sich der Subwoofer sofort wieder. Diese Funktion reduziert den Stromverbrauch ohne manuelles Eingreifen – besonders praktisch in Heimkino-Installationen, in denen der Subwoofer längere Zeit inaktiv bleiben kann.
Das Anschlussfeld auf der Rückseite des Thetis 340 bietet eine umfassende Konnektivität, die seine universelle Einsetzbarkeit unterstreicht. Der ungefilterte LFE-Eingang (Low Frequency Effects) ermöglicht den direkten Anschluss an Heimkino-Verstärker, wobei das Signal dann vom AV-Prozessor gefiltert wird. Die Stereo-Cinch-Eingänge eignen sich für klassische HiFi-Anlagen, wobei das Signal vor der Verarbeitung auf Mono summiert wird.
Die High-Level-Eingangsklemmen sind eine elegante Lösung für Verstärker ohne dedizierten Subwoofer-Ausgang. Diese Verbindung, parallel zu den Hauptlautsprechern, entnimmt das verstärkte Signal, ohne es zu verändern. Ausgangsklemmen ermöglichen anschließend die Weiterleitung des Signals an die Lautsprecher, sodass keine zusätzlichen Kabel vom Verstärker nötig sind. Diese aus dem Profibereich stammende Konfiguration gewährleistet eine optimale tonale Abstimmung zwischen Subwoofer und Satellitenlautsprechern.
Die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung steuert Lautstärke und Standby-Funktion. Ihr einfaches Design mit zwei Tasten vermeidet komplizierte Bedienvorgänge. Das LED-Display an der Front, bestehend aus Leuchtbalken, zeigt den gewählten Lautstärkepegel an. Diese Anzeige bleibt auch aus der Distanz gut ablesbar und ist dennoch dezent, wenn der Subwoofer in Betrieb ist.
Der Thetis 340 verfügt über einen 25-cm-Treiber (statt 20 cm beim 300), eine 250-Watt-Endstufe (statt 150 Watt) und ist etwas größer (34 cm Seitenlänge statt 30 cm). Diese Unterschiede führen zu einer tieferen Basswiedergabe und einer höheren Dynamik, was besonders in größeren Hörumgebungen spürbar ist.
Die nach unten gerichtete Abstrahlung des Lautsprechers erlaubt eine gewisse Flexibilität bei der Platzierung. Vermeiden Sie jedoch Zimmerecken, da diese bestimmte Frequenzen verstärken können. Ein Abstand von 20 bis 30 Zentimetern zu den Wänden ermöglicht dem Laminarport eine optimale Funktion. Probehören an verschiedenen Positionen ist empfehlenswert, da jeder Raum eigene akustische Eigenschaften aufweist.
Der Einsatz von zwei Subwoofern verbessert die Bassverteilung im Raum und reduziert Überhöhungen oder Auslöschungen. Jeder Subwoofer wird dann an einen eigenen Ausgang des Verstärkers oder Prozessors angeschlossen. Die Phaseneinstellung ist dabei besonders wichtig, um eine korrekte Summierung beider Quellen zu gewährleisten.
Trotz seiner Leistung lässt sich der Thetis 340 dank seiner feinen Einstellmöglichkeiten auch in kleinen Räumen einsetzen. Das Lautstärkepotentiometer ermöglicht eine präzise Anpassung des Basspegels, während die variable Übergangsfrequenz die Integration mit Kompaktlautsprechern erleichtert. Die automatische Standby-Funktion verhindert zudem Störungen in Wohnungen.
Der LFE-Eingang umgeht die interne Weiche des Subwoofers, sodass das Signal vollständig vom Heimkino-Prozessor verwaltet wird. Die Cinch-Eingänge nutzen die einstellbare Filterung des Subwoofers und sind für Stereosysteme ohne eigene Bassverwaltung gedacht. Die Wahl hängt also von Ihrer angeschlossenen Elektronik ab.
Hören Sie zunächst ein Musikstück mit ausgeprägtem Mittelbass bei normaler Phase, dann schalten Sie die Phase um. Die Einstellung, bei der der Bass am vollsten und homogensten klingt, ist die richtige. Diese Anpassung gleicht zeitliche Verzögerungen aus, die durch den Abstand zwischen Subwoofer und Hauptlautsprechern entstehen.
Didier
Guter Subwoofer mit schöner Verarbeitung.
Kommentar vom 5. März 2026 — Erfahrung vom 22. Februar 2026