Clément
Für den Preis gibt es nichts zu beanstanden! Perfekt mit einem Desktop-Computer über USB. Es ist nur so, dass man alles über die App machen muss, es gibt nur wenige Tasten.
Kommentar vom 9. Juni 2026 — Erfahrung vom 10. April 2026
Fünfundzwanzig Jahre nach der Einführung des ursprünglichen ProMedia überarbeitet Klipsch sein 2.1-Desktop-System. Das Lumina greift die Formel auf, die den Erfolg seines Vorgängers ausmachte (zwei Hornsatelliten und ein aktiver Subwoofer), passt sie aber an die heutigen Anforderungen an: native USB-C-Verbindung, Bluetooth 5.3 und Software-Steuerung über eine dedizierte App. Das Ganze in einem Format, das mit seiner integrierten LED-Beleuchtung einen ästhetischen Anspruch erhebt.
Die Satelliten des ProMedia Lumina integrieren jeweils einen 2,5 cm Hochtöner, der auf einem MicroTractrix-Horn montiert ist. Diese von Klipsch patentierte Technologie funktioniert wie ein akustischer Wellenleiter: Sie bündelt die Schallenergie in Richtung des Hörers und reduziert störende Reflexionen. Bei diesem Modell weist das Horn im Vergleich zu früheren Generationen ein breiteres Profil auf, was die horizontale Dispersion verbessert und den optimalen Hörbereich erweitert.
Jeder Satellit ergänzt seinen Hochtöner durch einen 7,6 cm Mitteltöner mit Mylar-Membran, der in einem versiegelten ABS-Gehäuse untergebracht ist. Das Ensemble weist eine Empfindlichkeit von 91 dB und eine Impedanz von 8 Ohm auf – Werte, die es dem integrierten Verstärker ermöglichen, sie mit hohem Wirkungsgrad und geringer Verzerrung zu betreiben. Der angegebene Frequenzgang erstreckt sich von 40 Hz bis 20 kHz (Messung bei -6 dB), mit einem maximalen Ausgangspegel von 98 dB SPL.
Die Satelliten sind auf neigbaren Füßen montiert, die zwischen 0 und 18 Grad verstellbar sind. Dieser Winkel ermöglicht es, die Hochtöner auf die Ohren des Hörers auszurichten, wenn die Lautsprecher auf einem Schreibtisch stehen, wo sie sich in der Regel unterhalb der Hörposition befinden.
Der Subwoofer unterscheidet sich von den üblichen kubischen Formaten. Sein MDF-Gehäuse nimmt eine vertikale und schmale Silhouette an (35,5 × 15,2 × 35,4 cm), die sich unter einen Schreibtisch oder an ein Möbelstück schieben lässt, ohne viel Bodenfläche zu beanspruchen. Der 16,5 cm Lautsprecher ist seitlich montiert (side-firing) und arbeitet mit einer frontalen Bassreflexöffnung. Diese kompakte Bassreflex-Konfiguration reicht laut Spezifikationen bis 40 Hz hinunter, mit einer Trennfrequenz von 150 Hz.
Ein Gain-Regler auf der Rückseite des Subwoofers ermöglicht die Anpassung des Basspegels an die Raumakustik und persönliche Vorlieben. Der Subwoofer verfügt außerdem über eine spezielle Aussparung zur Kabelaufbewahrung – ein praktisches Detail, das die visuelle Unordnung auf dem Schreibtisch reduziert.
Die Verstärkung wird vollständig vom Subwoofer verwaltet, der die Satelliten über dedizierte Kabel versorgt. Diese Lösung macht einen externen Verstärker überflüssig und vereinfacht die Installation.
Das ProMedia Lumina bietet drei Eingänge: USB-C, 3,5 mm Klinke (Aux) und Bluetooth 5.3. Die USB-C-Verbindung gewährleistet die digitale Audioübertragung von einem Computer und ermöglicht es dem System, sich mit dem Stromzustand des PCs zu synchronisieren (automatisches Ein- und Ausschalten). Bluetooth bietet kabellose Kompatibilität mit Smartphones, Tablets oder anderen kompatiblen Geräten. Der Aux-Eingang bleibt für analoge Quellen verfügbar.
Ein 3,5 mm Kopfhörerausgang befindet sich am Subwoofer, um einen Kopfhörer anzuschließen, ohne das System trennen zu müssen. Der USB-C-Anschluss kann auch externe Peripheriegeräte mit 5V/2A aufladen (Reverse Charging-Funktion) – ein willkommener Bonus zum Aufladen eines Smartphones oder Zubehörs.
Das System akzeptiert eine Eingangsspannung von 100 bis 240 V, wodurch es in den meisten Ländern ohne Adapter verwendet werden kann.
Die Klipsch Control App (verfügbar für Windows) und Klipsch Connect Plus (Android/iOS) bieten Zugriff auf erweiterte Einstellungen, die über die Hardware allein nicht möglich sind. Der 6-Band-Equalizer ermöglicht die Anpassung der Frequenzkurve je nach Inhaltstyp oder persönlichem Geschmack. Mehrere Voreinstellungen werden angeboten: Flat, Rock, Hip Hop, Bass Boost, Vocal Boost oder ein benutzerdefiniertes Profil.
Zwei vordefinierte Klangmodi, Musik und Film, passen die Audiosignatur automatisch an. Der Virtual Surround-Modus erweitert künstlich die Klangbühne, um ein ausgeprägteres Raumgefühl zu erzeugen – ein Effekt, der bei der Ortung von Richtungsgeräuschen in Spielen helfen kann. Der Nachtmodus reduziert den Basspegel und senkt die Gesamtlautstärke für späte Sessions, bei denen Rücksicht auf die Nachbarn genommen werden muss.
Mac-Benutzer haben keinen Zugriff auf die Desktop-App und müssen für erweiterte Einstellungen die mobile App verwenden.
Jeder Satellit integriert sechs LEDs auf der Rückseite, die durch das Gehäuse diffundiert werden, um einen leuchtenden Ambient-Halo zu erzeugen. Fünf vorprogrammierte Beleuchtungsmodi sind verfügbar: Rainbow, Breathe, Aurora, Static und ein musikreaktiver Modus (Music React), der die LEDs im Rhythmus der Bässe pulsieren lässt.
Windows-Benutzer verfügen über zusätzliche Funktionen. Der Screen React-Modus analysiert die Farben der vier Bildschirmecken und projiziert sie auf die LEDs der Satelliten, wodurch eine visuelle Kontinuität zwischen Monitor und Lautsprechern entsteht. Unter Windows 11 synchronisiert der Dynamic Lighting-Modus die LEDs mit anderen kompatiblen RGB-Peripheriegeräten.
Die Beleuchtung wird über die App gesteuert. An den Lautsprechern selbst kann nur die Helligkeit direkt angepasst werden.
Das Klipsch ProMedia Lumina 2.1 ist ein ordentliches Desktop-Lautsprechersystem mit soliden Mitten und Höhen, einem kompakten und stilvollen Finish sowie ordentlicher App-Unterstützung. [...] Die Konnektivität ist nur okay, und der Mangel an Tiefbass, selbst mit einem dedizierten Subwoofer, kann dazu führen, dass der Klang etwas losgelöst wirkt. [...] Ich war sofort beeindruckt vom Gefühl der Trennung und der Präzision der Klangbühne der Satellitenlautsprecher, besonders bei komplexeren Tracks wie Dance of the Illegal Aliens von Brand X und September von Earth, Wind & Fire.
Ja, über USB-C, Aux-Klinke oder Bluetooth. Die Klipsch Control App ist nicht für macOS verfügbar, aber die mobile App Klipsch Connect Plus (iOS) bietet Zugriff auf Equalizer, Klangmodi und Beleuchtungssteuerung.
Bluetooth 5.3 und der 3,5 mm Klinkeneingang ermöglichen den Anschluss des Systems an eine PlayStation, Xbox oder Nintendo Switch. Die USB-C-Verbindung ist nur mit Computern kompatibel.
Das Heritage verfolgt ein Retro-Design, das von den Heresy inspiriert ist, mit einem 20 cm Subwoofer und eingeschränkter Konnektivität (nur Bluetooth und Klinke). Das Lumina bietet ein kompakteres Format, einen schlanken 16,5 cm Subwoofer, USB-C-Verbindung, eine vollständige Steuerungs-App und LED-Beleuchtung. Das Heritage zielt auf Vintage-Ästhetik ab, das Lumina auf moderne Integration.
Ja, die App ermöglicht es, die LEDs vollständig auszuschalten oder ihre Intensität zu regeln. Ein statischer Beleuchtungsmodus mit minimaler Helligkeit kann auch als Kompromiss dienen.
Wenn es über USB-C verbunden ist, erkennt das ProMedia Lumina den Stromzustand des PCs und schaltet sich entsprechend automatisch ein oder aus. Diese Funktion wird nicht über Bluetooth oder Aux-Klinke aktiviert.
Nein. Es handelt sich um eine DSP-Verarbeitung, die die wahrgenommene Klangbühne erweitert – nützlich zur Verbesserung der Räumlichkeit in Spielen oder Filmen. Der Effekt bleibt durch die Stereo-Konfiguration mit zwei Satelliten begrenzt und reproduziert kein echtes Mehrkanal-Surround-System.
Clément
Für den Preis gibt es nichts zu beanstanden! Perfekt mit einem Desktop-Computer über USB. Es ist nur so, dass man alles über die App machen muss, es gibt nur wenige Tasten.
Kommentar vom 9. Juni 2026 — Erfahrung vom 10. April 2026