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Aurender A20 Silber

Ausführung : Silber
  • Schwarz
  • Silber
$19,612 (€16,900)
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Spezifikationen und Funktionen

DSDHi-Res AudioMQA

Übersicht

Server, Netzwerkplayer, Wandler, Vorverstärker und Kopfhörerverstärker in einem einzigen Gehäuse zu vereinen, erfordert gewöhnlich Kompromisse bei einer der Komponenten. Der A20 übernimmt seine Wandlerstufe vom Modell A30, dem Flaggschiff der Marke, und verzichtet auf das Auslesen von CDs, um auf einem einzigen Möbelboden Platz zu finden. Das Ergebnis ist eine vollständige digitale Quelle, die eine Endstufe direkt ansteuern kann.

Der Wandler des Modells A30 in einem kompakten Format

Im Zentrum des A20 befindet sich ein Dual-Mono-Wandlermodul mit AKM4497-Chips, einer pro Kanal, jeweils mit eigener diskreter linearer Stromversorgung. Es handelt sich um dieselbe Stufe wie im Modell A30, dem Spitzenmodell der Baureihe, dessen Gehäuseformat der A20 ebenfalls übernimmt. Der Unterschied zum darunter angesiedelten A15 liegt in diesem Chip: Der A15 setzt auf den AKM4490, der A20 auf den 4497 des Flaggschiffs.

Der von einer FPGA-Schaltung gesteuerte Taktgeber reduziert den Jitter bei der Wiedergabe. PCM wird bis 768 kHz und 32 Bit unterstützt, DSD bis nativem DSD512 bei interner Wiedergabe und bis DSD256 über DoP. Vollständiges MQA-Decoding ist auf der Platine integriert, ohne kostenpflichtige Option zur Aktivierung. Ein PCM-Upsampling auf 705,6 oder 768 kHz wird angeboten und kann je nach Präferenz für ein hochskaliertes Signal oder eine originalgetreue Wiedergabe der Quelldatei aktiviert werden.

Was der A20 dem A30 überlässt: das Auslesen von CDs über ein integriertes Laufwerk und die zugehörige Bibliotheksverwaltung sowie die werkseitig eingebaute Festplatte. Die Referenzwandlung findet sich hier in einem Gehäuse, das eine bereits digitalisierte oder vollständig online verfügbare Bibliothek voraussetzt.

Analoge Ausgänge und Vorverstärkerfunktion

Der A20 bietet ein Paar symmetrische XLR-Ausgänge und ein Paar unsymmetrische RCA-Ausgänge. Der Ausgangspegel ist variabel: Die Lautstärke wird im digitalen Bereich auf Ebene des Wandlers in 0,5-dB-Schritten zwischen -90 und 0 dB eingestellt, über einen Drehregler, der auf die Drehgeschwindigkeit reagiert. Diese Einstellung lässt sich über die Front, die Conductor-App oder die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung steuern.

Konkret wird der A20 ohne zwischengeschalteten Vorverstärker direkt an eine Endstufe angeschlossen. Die Lautstärkereduzierung auf digitalem Weg vermeidet die Elektronik einer zusätzlichen analogen Stufe; im Gegenzug erfolgt sie am gewandelten Signal – ein Ansatz, der die Regelung möglichst nah am Wandler positioniert.

Ein Kopfhöreranschluss am Hauptwandler

Auf der Front befindet sich ein Kopfhörerausgang im 6,35-mm-Klinkenformat mit unsymmetrischer Verbindung. Er nutzt eine dedizierte Sektion, die vom selben Wandler und derselben Ausgangsstufe wie der Rest des Geräts versorgt wird, wodurch das Hören über Kopfhörer auf dem Niveau der Hauptkette statt als Zusatzfunktion erfolgt.

In diesem Punkt bleibt der A20 hinter dem A30 zurück, der seiner Kopfhörersektion symmetrische Ausgänge (4-poliger XLR und 4,4 mm) hinzufügt. Hier steht nur ein unsymmetrischer Anschluss zur Verfügung, geeignet für kabelgebundene Kopfhörer mit 6,35-mm-Stecker.

Zwei selbst zu bestückende Laufwerksschächte

Auf der Rückseite befinden sich zwei Schächte für 2,5-Zoll-Laufwerke, Festplatten oder SSDs, die selbst installiert werden können. Jeder Steckplatz akzeptiert eine SSD mit bis zu 8 TB, also 16 TB lokale Musik, sobald beide bestückt sind. Es besteht keine Pflicht, sie zu füllen: Beim reinen Online-Hören funktioniert der A20 mit leeren Schächten, wobei später ein Laufwerk ergänzt werden kann.

Eine interne 480-GB-NVMe-SSD ist dem System und dem Wiedergabecache vorbehalten. Vor der Wiedergabe wird ein Titel in diesen Cache kopiert und anschließend von dort gelesen, wodurch die Wiedergabe von Schwankungen des Netzwerks oder eines NAS isoliert wird. Der A20 liest auch Dateien von einem USB-Laufwerk oder einem NAS-Server im lokalen Netzwerk.

Eine lineare Stromversorgung mit vier Transformatoren

Die Stromversorgung ist vollständig linear ausgeführt – eine Wahl, die elektrische Störungen gegenüber einem Schaltnetzteil begrenzt. Vier Ringkerntransformatoren teilen sich die Aufgaben: einer mit 50 W für den Prozessor, zwei mit 25 W für die linken und rechten Wandler und einer mit 35 W für die FPGA-Schaltung und die Kopfhörersektion. Die getrennte Versorgung dieser Stufen verhindert, dass sie sich gegenseitig beeinflussen.

Eine interne USV mit Superkondensatoren übernimmt bei einem plötzlichen Stromausfall und lässt das Gerät sauber herunterfahren, ohne Dateien oder das System zu beschädigen. Im Betrieb verbraucht der A20 47 W bei der Wiedergabe, maximal 80 W und 6 W im Standby.

Digitale Eingänge und dedizierter USB-Ausgang

Der A20 beschränkt sich nicht auf die Wiedergabe eigener Dateien. Auf der Rückseite befinden sich drei Arten digitaler Eingänge: ein koaxialer RCA-Eingang, ein koaxialer BNC-Eingang und zwei optische Toslink-Eingänge. Sie akzeptieren Signale bis 24 Bit und 192 kHz sowie DSD64 über DoP und führen externe Quellen wie beispielsweise CD-Player oder Fernseher über den internen Wandler.

In umgekehrter Richtung sendet ein dedizierter, zur Störungsminimierung isolierter USB Audio Class 2.0-Ausgang den Datenstrom an einen externen Wandler. Er unterstützt PCM bis 768 kHz/32 Bit, natives DSD512 und DSD256 über DoP, sodass der A20 als Netzwerkplayer vor einem anderen Wandler eingesetzt werden kann.

Kabelgebundenes Netzwerk und Steuerung über die Conductor-App

Die Netzwerkverbindung erfolgt über einen doppelt isolierten Gigabit-Ethernet-Port. Der A20 wird per Kabel ohne Wi-Fi verbunden, eine Konstante der Baureihe, die Funkstörungen von der Audioelektronik fernhält. Der Prozessor, ein stromsparender Intel-Quad-Core mit 8 GB Speicher, bleibt bewusst bescheiden: Er muss lediglich die Wiedergabe steuern, nicht rechenintensive Verarbeitung.

Die gesamte Steuerung basiert auf der Aurender Conductor-App für iOS und Android. Sie integriert den Zugriff auf Tidal, Qobuz und Webradios sowie Spotify Connect und AirPlay; der A20 ist außerdem Roon Ready-zertifiziert. Bei Problemen kann sich das Aurender-Team über das Internet aus der Ferne mit dem Gerät verbinden, um einen Fehler zu diagnostizieren.

Ein kritischer Hörmodus schaltet Bildschirm, Tasten und für die Wiedergabe nicht erforderliche Hintergrundaufgaben ab, um einen leiseren Betrieb zu ermöglichen. Der Bildschirm ist ein 8,8-Zoll-IPS-Farbdisplay mit 1920 × 480. Das Gehäuse besteht aus bearbeitetem Aluminium: 429 mm breit, 356 mm tief, 112 mm hoch (99 mm ohne Füße) bei 14,2 kg.

Technische Merkmale

Kompatible Audioformate

  • PCM bis zu 768 kHz / 32 Bit
  • DSD bis zu nativem DSD512
  • Unterstützte Formate: WAV, FLAC, AIFF, ALAC, M4A, APE, DSF, DFF
  • MQA mit integriertem vollständigem Decoding

Digital-Analog-Wandler (DAC)

  • Dual-Mono-Architektur
  • AKM4497-Wandler
  • Vollständiges MQA-Decoding
  • PCM-Upsampling bis zu 705,6 / 768 kHz

Analoge Ausgänge

  • 1 symmetrisches XLR-Paar
  • 1 unsymmetrisches RCA-Paar
  • Variabler Ausgangspegel
  • Verlustfreie digitale Lautstärkeregelung auf DAC-Ebene
  • Als digitaler Vorverstärker einsetzbar

Kopfhörerbereich

Der A20 verfügt über einen dedizierten Kopfhörerbereich für direktes Hören ohne zusätzliche Geräte.

  • Kopfhörerausgang: 6,35-mm-Klinkenbuchse
  • Dedizierte Architektur
  • Kompatibel mit kabelgebundenen Kopfhörern über unsymmetrische Verbindung

Digitale Anschlüsse

  • Digitale Eingänge
    • 1 koaxialer RCA-Eingang
    • 1 koaxialer BNC-Eingang
    • 2 optische Toslink-Eingänge

Diese Eingänge ermöglichen den Anschluss verschiedener digitaler Quellen, wie eines CD-Players oder eines Fernsehers, um den integrierten DAC des A20 zu nutzen.

  • Digitaler Ausgang
    • 1 dedizierter USB-Audio-Ausgang
    • PCM bis zu 768 kHz / 32 Bit
    • Natives DSD512
    • DSD256 über DoP

Speicher und Musikbibliothek

  • 2 Steckplätze für 2,5-Zoll-HDD oder -SSD
  • Vom Benutzer installierbarer Speicher
  • Bis zu 2 × 8 TB SSD je nach gewählter Konfiguration
  • Interne 480-GB-NVMe-SSD für System und Cache
  • Kompatibilität mit lokalen Musikbibliotheken
  • Anschluss an USB-Laufwerke und NAS-Server möglich

Stromversorgung und interne Architektur

Der Aurender A20 verfügt über eine vollständig lineare Stromversorgung, um elektrische Störungen zu begrenzen und eine unabhängige Versorgung der verschiedenen Schaltungen sicherzustellen.

  • Vollständig lineare Stromversorgung
  • 4 dedizierte Ringkerntransformatoren
    • 1 × 50 W für den Prozessor
    • 2 × 25 W für den linken und rechten DAC
    • 1 × 35 W für FPGA und Kopfhörerbereich
  • Integriertes UPS-System mit Superkondensatoren
  • Schutz vor abrupten Stromausfällen

Netzwerk und Steuerung

  • Gigabit-Ethernet-Port mit doppelter Isolierung
  • Aurender Conductor-Steuerungssoftware
  • Kompatibilität mit integrierten Streaming-Diensten
  • Wiedergabe von lokalem Speicher, USB und NAS
  • Unterstützung der wichtigsten digitalen Audioformate
  • Technischer Fernsupport über das Internet

Prozessor und Speicher

  • Energieeffizienter Intel Quad-Core-Prozessor
  • 8 GB RAM
  • 480-GB-NVMe-SSD für System und Cache

Bildschirm

  • Großes 8,8-Zoll-IPS-Farbdisplay (22,4 cm)
  • Auflösung: 1920 × 480 Pixel

Stromverbrauch

  • Wiedergabe: 47 W
  • Maximaler Verbrauch: 80 W
  • Standby: 6 W

Abmessungen und Gewicht

  • Breite: 429 mm
  • Tiefe: 356 mm
  • Höhe: 112 mm
  • Höhe ohne Füße: ca. 99 mm
  • Gewicht: 14,2 kg

Konstruktion

  • Gefrästes Aluminiumgehäuse
  • Hochwertiges audiophiles Design
  • Integrierte Architektur mit Musikserver, DAC, Vorverstärker und Kopfhörerverstärker

Häufig gestellte Fragen

Ist MQA-Decodierung erforderlich, um den A20 nutzen zu können?

Nein. Die vollständige MQA-Decodierung dient zur Wiedergabe von Dateien, die in diesem Format codiert sind. Für alles andere, PCM bis 768 kHz/32 Bit und DSD bis DSD512, decodiert der A20 nativ, ohne MQA zu verwenden. Die in die Anwendung integrierten Tidal- und Qobuz-Streams werden in ihren jeweiligen Formaten wiedergegeben, einschließlich FLAC und Hi-Res.

Welche Festplatten können in den beiden Einschüben installiert werden?

Vom Benutzer montierte 2,5-Zoll-Laufwerke, Festplatten oder SSDs, mit einer maximalen Höhe von 15 mm. Jeder Schacht unterstützt bis zu eine 8-TB-SSD. Es kann nur eines, beide oder keines installiert und später ergänzt werden.

Braucht man einen separaten Vorverstärker?

Nicht unbedingt. Der variable Ausgangspegel des A20 ermöglicht den direkten Anschluss an eine Endstufe. Wenn Sie einen vorhandenen Vorverstärker beibehalten, stellen Sie den Ausgang des A20 auf einen Referenzpegel ein und lassen Sie den Vorverstärker die Lautstärke regeln.

Kann man einen Fernseher oder CD-Player an den A20 anschließen?

Ja, über die Digitaleingänge: einen koaxialen RCA-, einen koaxialen BNC- und zwei optische Toslink-Eingänge, deren Signal über den internen Wandler läuft. Sie unterstützen bis zu 24 Bit/192 kHz und DSD64 im DoP-Format. Stellen Sie bei einem Fernseher den Audioausgang auf Stereo-PCM ein: Diese Eingänge decodieren keine komprimierten Mehrkanalformate wie Dolby oder DTS.

Ist der A20 Roon Ready-zertifiziert?

Ja. Es erscheint standardmäßig als Roon-Endpunkt, der mit seinem internen Wandler (Analogausgang) verbunden ist, oder als USB-Ausgang, wenn in Conductor auf den USB-Ausgang umgeschaltet wird. Die Conductor-App bleibt erforderlich, um auf die intern gespeicherte Bibliothek und bestimmte herstellereigene Funktionen zuzugreifen.

Kann der A20 Musik von einem NAS oder einer externen USB-Festplatte abspielen?

Ja. Es greift auf die Freigaben eines NAS-Servers im Netzwerk und auf die an seine rückseitigen USB-3.0-Anschlüsse angeschlossenen Laufwerke zu. Der interne Speicher bleibt vorzuziehen, um den Lesecache zu nutzen, der die Bibliothek vor Netzwerkschwankungen schützt.

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