Mit 46 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Hochleistungskabeln bietet Inakustik das Optical HDMI 2.1 PRO Kabel an. Dieses Kabel nutzt Glasfasertechnologie und entspricht dem Standard HDMI 2.1, wodurch audiovisuelle Signale über lange Distanzen übertragen werden können, ohne die Signalintegrität zu beeinträchtigen.
Glasfaser: ein technologischer Durchbruch in der HDMI-Übertragung
Das Optical HDMI 2.1 PRO Kabel verzichtet auf herkömmliche Kupferleiter zugunsten einer vollständig glasfaserbasierten Architektur. Dieser radikale Ansatz wandelt elektrische Signale in Lichtimpulse um, die durch ultrafeine Glasfasern reisen. Mit einem bemerkenswert schlanken Kabeldurchmesser von nur 4 mm bietet diese Lösung paradoxerweise eine robustere Signalübertragung als herkömmliche HDMI-Kabel, bei gleichzeitig außergewöhnlicher Flexibilität, die die Verlegung in bestehenden Installationsrohren erheblich erleichtert.
Der Aufbau des Kabels basiert auf vollständig metallischen Steckern, die eine stabile und langlebige Verbindung gewährleisten. Eine Richtungsanzeige ist integriert, um Installationsfehler zu vermeiden – ein praktisches Detail, das die Nutzerfreundlichkeit unterstreicht. Dieses richtungsgebundene Design ist der integrierten Elektronik geschuldet, die die Umwandlung der optischen Signale steuert.
Die Stromversorgung erfolgt direkt über die HDMI-Schnittstelle selbst, wodurch ein externer, oft sperriger Netzadapter entfällt, der in professionellen Installationen häufig zu Komplikationen führt. Dieses Merkmal vereinfacht die Installation erheblich, insbesondere in Setups mit eingeschränktem Zugang zu Steckdosen oder wenn die Ästhetik der Installation im Vordergrund steht.
Technische Fähigkeiten und Übertragungsleistung
Das Optical HDMI 2.1 PRO Kabel erreicht beeindruckende Datenraten von bis zu 48 Gbit/s und ermöglicht die Übertragung von Videoformaten bis zu 10K bei 120 Hz. Diese beträchtliche Bandbreite eröffnet Auflösungen, die die aktuellen Standards deutlich übertreffen, einschließlich nativer Unterstützung für 8K bei 60 Hz und 4K bei Bildwiederholraten von bis zu 240 Hz. Die Kompatibilität mit HDR (High Dynamic Range) in seinen verschiedenen Ausprägungen gewährleistet eine naturgetreue Wiedergabe selbst anspruchsvollster Inhalte in Bezug auf Dynamikumfang und Farbdarstellung.
Besondere Beachtung verdient die Unterstützung von DSC (Display Stream Compression). Diese von der VESA entwickelte, visuell verlustfreie Kompressionstechnologie optimiert die Nutzung der verfügbaren Bandbreite. DSC komprimiert Videodaten mit einem Verhältnis von bis zu 3:1, wobei die Bildqualität für das menschliche Auge ununterscheidbar vom Original bleibt. Die Komprimierung erfolgt in Echtzeit mit einer vernachlässigbaren zusätzlichen Latenz von etwa 0,5 Mikrosekunden, sodass Inhalte in ultrahoher Auflösung auch in Szenarien übertragen werden können, in denen die Bandbreite sonst nicht ausreichen würde.
Die Unterstützung verschiedener Chroma-Subsampling-Formate (4:4:4, 4:2:2, 4:2:0) bietet maximale Flexibilität je nach Anforderung der jeweiligen Installation. Eine Farbtiefe von 36 Bit (3 × 12 Bit pro Kanal) garantiert äußerst feine Farbübergänge – entscheidend für professionelle Anwendungen, bei denen Farbtreue kritisch ist.
Fortschrittliche Audiotechnologien und eARC
Die Implementierung von eARC (enhanced Audio Return Channel) gehört zu den anspruchsvollsten Merkmalen dieses Kabels. Im Gegensatz zum Standard-ARC, der auf etwa 1–3 Mbit/s begrenzt ist, bietet eARC eine Audiobandbreite von 37 Mbit/s – ausreichend für unkomprimierte 7.1-Kanal-Audiosignale und laut Spezifikation sogar bis zu 32 Kanäle. Diese Kapazität ermöglicht die vollständige Unterstützung hochauflösender Audioformate bis 192 kHz bei 24 Bit, einschließlich anspruchsvoller Codecs wie Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio.
Die Übertragungsreichweite variiert je nach Modus: Der Standard-ARC funktioniert bis zu 50 Meter, während eARC, das höhere Bandbreite erfordert, eine einwandfreie Übertragung bis zu 30 Meter gewährleistet. Diese technische Unterscheidung erlaubt es Integratoren, je nach Installationskonfiguration und zu überbrückender Distanz den passenden Modus zu wählen.
Die in eARC integrierte automatische Lipsynchronisation eliminiert Verzögerungen zwischen Bild und Ton – ein häufiges Problem in komplexen Installationen. Diese Funktion erweist sich besonders in hochwertigen Heimkino-Setups als wertvoll, in denen mehrere Verarbeitungsgeräte kumulative Latenzen einführen können.